Börsenhändler in gespannter Erwartung
- Freitag, 14.12.2012: Griechenland will neue Steuern auf Aktiengewinnen
- Freitag, 14.12.2012: Ein Fahrplan für die Eurozone
- Donnerstag, 13.12.2012: Zentrale Aufsicht für Europas Banken
- Sonntag, 9.12.2012: Athen kann Schulden offenbar verringern
- Donnerstag, 6.12.2012: EZB belässt Zinsen auf Rekordtief
- Freitag, 30.11.2012: 18 Millionen Arbeitslose in der Eurozone
- Dienstag, 27.11.2012: Neue Milliardenhilfen für Griechenland
Nach einem freundlichen Start fiel der Leitindex der Schweizer Börse SMI bis am Mittag ins Minus, drehte dann aber wieder ins Plus und schloss bei 5'611 Punkten. Das ist 0,4 Prozent höher als gestern.
Auch an anderen europäischen Börsen stiegen die Kurse wieder. Der deutschen Börsenindex DAX schloss 2,25 Prozent höher.
Von der günstigen Stimmung profitierte auch der Euro: Die europäische Gemeinschaftswährung machte einen guten Teil seiner drastischen Verluste vom Vortag wett.
Am Dienstag hatte die Ankündigung des griechischen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou, das Volk über die finanzielle Rosskur des hochverschuldeten Landes abstimmen zu lassen, für Abstürze an den Börsen gesorgt.
Gebeutelte Bankentitel
Besonders betroffen waren am Dienstag die Finanztitel. Die Schweizer Grossbanken Credit Suisse und UBS vermögen am Tag danach nicht, diesen Verlust vollständig wettzumachen.
Das Zittern an den Aktienmärkten zeigt, dass bei den Anlegern die Griechenlandkrise noch längst nicht aus dem Kopf ist. Die Anleger sind gespannt, was der G20-Gipfel in Cannes bringen wird. (bat/wact, sda/dpa)
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