Italienische Rendite wieder unter sechs Prozent
- Freitag, 14.12.2012: Griechenland will neue Steuern auf Aktiengewinnen
- Freitag, 14.12.2012: Ein Fahrplan für die Eurozone
- Donnerstag, 13.12.2012: Zentrale Aufsicht für Europas Banken
- Sonntag, 9.12.2012: Athen kann Schulden offenbar verringern
- Donnerstag, 6.12.2012: EZB belässt Zinsen auf Rekordtief
- Freitag, 30.11.2012: 18 Millionen Arbeitslose in der Eurozone
- Dienstag, 27.11.2012: Neue Milliardenhilfen für Griechenland
Die Reformanstrengungen Italiens haben die Rendite der zehnjährigen Papiere des Landes erstmals seit Ende Oktober wieder unter die Sechs-Prozent-Marke gedrückt. Der Zins ging bis auf 5,871 Prozent zurück.
Der neue italienische Ministerpräsident Mario Monti hatte am Wochenende ein 30 Milliarden Euro schweres Sparpaket vorgestellt, um das Vertrauen der Märkte zurückzugewinnen. Das habe die Anleger wieder optimistischer gestimmt, sagte ein Händler.
Rekordhoch anfangs November
Zwischenzeitlich war das Misstrauen gegenüber dem hoch verschuldeten Land so gross geworden, dass die Rendite am 9. November bis auf einen Rekordstand von 7,5 Prozent gestiegen war.
Zuversichtlich blicken die Investoren auch auf den EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag, bei dem die Politiker über wegweisende Schritte aus der Euro-Krise beraten wollen. Aus Sicht von Jim O'Neill - Chef der Vermögensverwaltung von Goldman Sachs - erscheinen italienische Anleihen attraktiv, falls es beim EU-Gipfel nicht ein totales Fiasko geben sollte. (inap, reuters)
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