Hintergrund: Das Linken-Bündnis Syriza
Alexis Tsipras (Keystone)
Vorsitzender der Partei ist Alexis Tsipras, der sich gegen die «Barbarei der Sparprogramme» in Europa ausspricht.
Der 39-Jährige startete seine politische Laufbahn als Schüleranführer in den 90-er Jahren und stieg schnell bis an die Spitze der Partei der ehemaligen «Eurokommunisten» auf. 2004 wurde er zum Syriza-Präsidenten gewählt.
Syriza ist zwar für den Verbleib in der EU und der Eurozone, stellt den Sparpakt mit den internationalen Geldgebern jedoch infrage.
Nach der Vorstellung der Partei soll Athen erklären, dass es seine Schulden nicht zahlt. Im Fall einer Regierungsbeteiligung will Syriza die Schulden des Landes einseitig streichen.
In dem Bündnis finden ehemalige Euro-Kommunisten, Trotzkisten, Maoisten, Autonome und andere linke Gruppierungen ein politisches Dach.
Zu den Wählern sollen vor allem unzufriedene Anhänger der bisherigen Regierungspartei, der sozialdemokratischen Pasok, gehören. (dpa)
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