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Donnerstag, 26.7.2012

Griechische Rentner kommen erneut an die Kasse

Mit einem Bündel von noch härteren Sparmassnahmen will die Regierung in Athen Griechenland wieder auf Kurs bringen - mit Einsparungen von mehr als 11,5 Milliarden Euro für die kommenden zwei Jahre. Am härtesten treffen diese Massnahmen abermals die Rentner.

Unter den harten Sparmassnahmen Griechenlands werden vor allem die Rentner leiden. (Keystone Archiv)

Das neue harte Sparprogramm will der griechische Finanzminister Ioannis Stournaras der Geldgeber-Troika am Donnerstag präsentieren. Am Abend wird EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso den griechischen Regierungschef Antonis Samaras in Athen treffen.

Wie die griechische Presse übereinstimmend berichtete, soll es künftig in Griechenland keine Renten mehr geben, die 2200 Euro übertreffen. Kürzungen soll es auch bei der Gesundheit geben. Wer zu häufig zum Arzt geht, muss dies selbst zahlen.

Beratung über Massnahmen
Die Eckpunkte des Sparprogramms seien noch nicht endgültig, hiess es. Die Chefs der drei Parteien der Koalitionsregierung wollen am Donnerstagnachmittag über die Massnahmen beraten.

Troika am Freitag bei Samaras
Die Sparmassnahmen müssen auch von den Geldgebern genehmigt werden. Die Troika der Kontrolleure des Internationalen Währungsfonds (IWF), der EU und der Europäischen Zentralbank (EZB) wollen sich am Freitag mit Samaras treffen.

Anschliessend wollen sie einen Bericht abgeben. Die Troika will dann Anfang September wieder nach Athen reisen. Von ihrem Bericht hängt ab, ob Athen weitere Gelder aus den Hilfsprogrammen bekommt oder das Land zahlungsunfähig wird. (basn, sda/dpa)

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