• Programm
  • Nachrichten
  • Über uns
  • SRF Shop
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Spiele
  • Themen
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Dossiers zu «International»
    • Ägypten nach dem Ende der Ära Mubarak
    • Der Klimawandel und seine Folgen
    • Syriens Regimegegner begehren auf
    • Krieg im Gazastreifen
    • Die USA haben gewählt
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Sie befinden sich auf einer archivierten Webseite von Schweizer Radio DRS.
Den aktuellen Webauftritt von Schweizer Radio und Fernsehen finden Sie auf www.srf.ch

Dienstag, 9.10.2012

Die Bundeskanzlerin hält zu den Griechen

Während Bundeskanzlerin Merkel ihren ersten Besuch in Athen seit Beginn der Euro-Schuldenkrise absolviert, demonstrieren Zehntausende gegen das Spardiktat der EU. Merkel sagt Griechenland die weitere Unterstützung Berlins zu.

Merkel und Samaras berichten vor den Medien über den Inhalt ihres Treffens. (Keystone)

Wut und Hoffnung - Angela Merkels Besuch in Athen

Die deutsche Bundeskanzlerin hat lange zugewartet, bis sie doch noch in das krisengeschüttelte Griechenland reiste. Was Angela Merkel als Unterstützungsaktion für den Athener Sparkurs verstand, empfanden zehntausende wütender GriechInnen als blosse Provokation.

Beitrag aus Echo der Zeit vom Dienstag, 9.10.2012, 18.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News

Lob für den griechischen Sparkurs

Bei der griechischen Regierung war die gestrenge EU-Sparpolitikerin aus Berlin willkommen. Ministerpräsident Samaras erhoffte sich von ihr nicht nur Solidarität, sondern ein gewisses Entgegenkommen. Hat sich die Hoffnung erfüllt?

Beitrag aus Echo der Zeit vom Dienstag, 9.10.2012, 18.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Griechenland weitere deutsche Hilfe bei der Bewältigung der Schuldenkrise versprochen.

Bei ihrem ersten Besuch in Athen seit Beginn der Euro-Krise äusserte sie sich zuversichtlich, dass das schwer angeschlagene Land die gemeinsame Währung behalten kann: «Ich wünsche mir, dass Griechenland in der Eurozone bleibt», sagte sie nach einem Treffen mit Ministerpräsident Antonis Samaras.

Jeden Tag Fortschritte
Merkel äusserte grosses Verständnis für die Nöte der Griechen, denen viel abverlangt werde. Inzwischen sei jedoch «ein grosses Stück des Weges zurückgelegt». Es gebe jeden Tag Fortschritte.

«Ich glaube, dass sich dieser Weg, obwohl er sehr schwierig ist, für Griechenland lohnen wird», so die Bundeskanzlerin. Konkret gab sie bekannt, dass zwei unter deutscher Betreuung stehende EU-Projekte mit einem Volumen von 30 Millionen Euro starten können. Dabei geht es um den Aufbau der regionalen Verwaltung und Verbesserungen im Gesundheitswesen.

Bald Licht am Ende des Tunnels?
Samaras sagte zu, dass sein Land die Reformzusagen erfüllen werde. «Alle, die gewettet haben, dass Griechenland untergeht, werden diese Wette verlieren.» Auf die Frage, ob er eine Garantie für den Verbleib seines Landes in der Eurozone erhalten habe, antwortete er ausweichend. Allgemein werde anerkannt, welche Opfer das griechische Volk erbringe und was die Regierung zur Bekämpfung der Krise tue.

Merkel fügte hinzu, sie sei «nicht als Lehrerin oder Notengeberin» gekommen. «Wir wissen aus Deutschland, wie lange es dauert, eine Reform umzusetzen.» Wörtlich sagte sie: «Es wird ein längerer Weg sein. Aber ich glaube, dass wir Licht sehen werden am Ende des Tunnels.»

Zehntausende Griechen protestieren
Am Rande des Kurzbesuchs gab es massive Proteste gegen das vermeintliche Spardiktat aus Europa. In Athen waren mehrere zehntausend Menschen auf den Strassen, mehr als 7000 Polizisten im Einsatz.

Trotz eines Versammlungsverbots strömten nach Schätzungen der Polizei bis zu 40'000 Menschen auf den Platz vor dem Parlament. Auch auf dem zentralen Omonia Platz trafen sich mehrere Tausend Anhänger der Kommunistischen Partei (KKE) zu einer Demonstration.

«Jetzt Volksaufstand gegen die Sparpolitik», skandierten sie. Einige Demonstranten trugen Transparente mit dem Spruch «Frau Merkel - get out» («Frau Merkel - hau ab»). Auch Plakate mit beleidigenden und diffamierenden Aufschriften waren zu sehen: «Raus aus unserem Land» oder «Tochter Hitlers, raus aus Griechenland und kein Viertes Reich».

Scharmützel mit der Polizei
Bei den Demonstrationen kam es auch zu Ausschreitungen. 40 bis 50 teils vermummte Jugendliche warfen Steine auf Polizisten. Diese setzten Schlagstöcke und Blendgranaten gegen die Angreifer ein. Die Situation beruhigte sich nach kurzer Zeit wieder.

Zuvor hatten rund 100 Jugendliche versucht, eine Absperrung vor dem Parlamentsgebäude zu durchzubrechen. Die Polizei setzte Tränengas ein, daraufhin zogen sich die Randalierer zurück.

Mindestens 30 Menschen seien bei Auseinandersetzungen verletzt worden oder hätten durch den Einsatz von Tränengas Atembeschwerden erlitten, teilte die Polizei mit. (pet;bru, sda/dpa)

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Dossier, Letztes Update: Dienstag, 11.12.2012

Die Schuldenkrise in Europa

Wegen der immensen Staatsschulden einiger europäischer Länder steht die Gemeinschaftswährung Euro massiv unter Druck. Trotz eines Billionen-Rettungsschirms für Defizitsünder ist der Euro noch immer nicht über den Berg.  Mehr


Verantwortlich für diesen Beitrag:

news.online


Mehr zu den Stichwörtern:

  • Deutschland-Griechenland
  • Euro-Schuldenkrise
  • Griechenland

Schnellsuche:
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SRF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft