• Programm
  • Nachrichten
  • Über uns
  • SRF Shop
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Spiele
  • Themen
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Dossiers zu «Schweiz»
    • Kontroverse um neue Kampfjets
    • Der Einstieg in den Atomausstieg
    • Abstimmung vom 25. November
    • Schweiz sucht Wege in der Klima- und Energiepolitik
    • Abstimmung vom 23. September
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Sie befinden sich auf einer archivierten Webseite von Schweizer Radio DRS.
Den aktuellen Webauftritt von Schweizer Radio und Fernsehen finden Sie auf www.srf.ch

  • Starker Franken
  • Audio
  • RSS-Feed

Donnerstag, 14.6.2012

Politik stützt Nationalbank

In seltener Einmütigkeit hat der Nationalrat den Kurs der Nationalbank unterstützt. In der dringlichen Debatte über die Euro-Krise wurde die öffentliche Diskussion über die Franken-Untergrenze heftig kritisiert.

(Keystone Archiv)

Mehr zum Thema
  • Donnerstag, 13.12.2012: Leitzins bleibt unverändert
  • Donnerstag, 20.9.2012: Frankenstärke verbilligt viele Produkte
  • Freitag, 7.9.2012: Euro wieder über 1.21
  • Donnerstag, 6.9.2012: Kein einfacher Ausstieg aus 1.20
  • Dienstag, 7.8.2012: SNB musste weitere 41 Milliarden investieren

Die Rednerinnen und Redner im Nationalrat liessen keinen Zweifel offen. Der Mindestkurs von 1.20 Franken für einen Euro muss gehalten werden. Die Debatte, die aufgrund von zwei dringlichen Interpellationen zur Euro-Krise geführt wurde, sendete ein deutliches Signal aus: Die Politik in der Schweiz unterstützt den Kurs der Nationalbank, SNB.

Umstrittene Äusserungen des Gewerbeverbandes
Die Debatte sei eigentlich überflüssig, erklärte etwa Peter Spuler, sie biete aber Gelegenheit betreffend dem Wechselkurs die Reihen zu schliessen.

Er spielte dabei auch auf die Äusserungen von Hans-Ulrich Bigler, dem Direktor des Gewerbeverbandes, an. Dieser hatte einen Abschied von der Euro-Untergrenze in Betracht gezogen hatte. Der Gewerbeverband hat sich in der Zwischenzeit offiziell zu den 1.20 bekannt.

Diese Zweifel an der SNB-Politik wurden im Nationalrat aber heftig kritisiert.

«Kampagne der SVP»
Susanne Leutenegger-Oberholder nahm vor allem die SVP und deren Nationalrat Christoph Blocher ins Visier. Die SVP und ihnen nahe stehende Kreise hätten eine regelrechte Kampagne gegen die Euro-Untergrenze geführt, sagte sie in Anspielung auf die öffentlichen Äusserungen von Christoph Blocher, Ex-UBS-Chef Oswald Grübel, Professor Martin Janssen und des Gewerbeverbanddirektors. Würde diesen Stimmen gefolgt, würden tausende Arbeitsplätze verloren gehen.

Feinde in den eigenen Reihen
Die Äusserungen seien «unverständlich und nicht zu erklären» sagte Martin Landolt von der BDP. Klare Worte kamen von der FDP: «Wir verlangen klar und einfach die Unterstützung der Nationalbank», sagte Fulvio Pelli. Wie oft in der Krise habe die Schweiz vor allem das Verhalten der eigenen Politik zu befürchten. Auch der Grünliberale Thomas Meier sprach von innenpolitischen Rauchpetarden. «Was lieben Sie am meisten, wenn sie eine Verteidigungslinie aufgebaut haben? Genau, Schüsse von hinten.»

SP fordert Anhebung der Grenze
Kritik bekam auch die SP zu hören, die eine der zwei Interpellationen eingereicht hatte. Für Gabi Huber (FDP) ist die von der SP geforderte Anhebung des Mindestkurses auf 1.40 Franken genauso eine Einmischung in die Unabhängigkeit der Nationalbank wie die Äusserungen aus dem Umfeld der SVP.

Kritik an Staatsfonds
Die FDP wartete dennoch mit eigenen Vorschlägen auf, wie mit dem starken Franken am besten umgegangen werden sollte. So schlugen die Freisinnigen vor, die Gewinne der Nationalbank in Zukunft in einen Staatsfonds zu stecken. Dieser würde dann das Geld im Ausland investieren, und so den Franken schwächen.

CVP und GLP wandten sich ausdrücklich gegen solche Pläne. für Lucrezia Meier-Schatz (CVP) würde ein solcher Staatsfonds die Unabhängigkeit der SNB gefährden und würde die erhofften Wirkung nicht in gewünschtem Masse erreichen.

«Wir sind vorbereitet»
Auch für Bundespräsidentin Eveline Widmer -Schlumpf wäre die Errichtung eines Staatsfonds momentan keine Option. Dieser würde den Druck auf den Franken nicht erhöhen, erklärte sie.

Bei der Beantwortung der Interpellationen warb sie um Vertrauen. Die öffentliche Hand sei durchaus  in der Lage auf Krisensituationen zu reagieren. Aber es gebe Momente, wo es besser sei, wenn man nicht zu viel kommuniziere. Man sei aber auf mögliche Szenarien vorbeireitet. «Auch wenn wir nicht jeden Tag darüber berichten. ». (luek, sda).

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Sommersession im Zeichen des Steuerstreits

Das Dauerthema Bankgeheimnis beschäftigte die eidgenössischen Räte auch in der Sommersession. Daneben standen noch weitere wichtige Themen, wie etwa Lohndumping, die Asylpolitik oder die Post auf der Traktandenliste.  Mehr

Der starke Franken: Fragen und Antworten

Hintergrund: Leitzins und Inflation

Geschichte des Frankens


Weiterführender Link zum Thema:

  • swissquote.ch: Hier können die aktuellen Devisenkurse von Euro und Dollar abgerufen werden.


Verantwortlich für diesen Beitrag:

news.online


Mehr zu den Stichwörtern:

  • Frankenstärke
  • Nationalbank
  • Session

Schnellsuche:
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SRF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft