Echo der Zeit vom Sonntag, 9.12.2012, 18.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
Gestern Abend hat Ägyptens Präsident Mursi eine Forderung der Opposition erfüllt und seine Sondervollmachten abgegeben. Am Referendum über die umstrittene Verfassung hält er fest.
Echo der Zeit vom Sonntag, 9.12.2012, 18.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
Das Referendum über einem islamistisch geprägten Verfassungsentwurf weckt in Ägypten grosse Ängste. Stimmen aus einem oberägyptischen Dorf in der Nähe von Luxor.
Samstag, 8.12.2012
Angesichts der politischen Krise in Ägypten hat die Armee alle Parteien zum Dialog aufgerufen. Eine Zeitung hatte zuvor berichtet, die Regierung von Präsident Mursi wolle das Militär mit Polizeiaufgaben betrauen. Mehr
Freitag, 7.12.2012
Die Proteste gegen den islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi und seine Dekrete gehen weiter. Insgesamt versammelt sich bis zu 10‘000 Menschen vor dem Präsidentenpalast. Mehr
Echo der Zeit vom Freitag, 7.12.2012, 18.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
Ägypten kommt nicht zur Ruhe. Am Tahrir nicht, aber auch nicht in der engen Schmuckgasse in der islamischen Altstadt von Kairo. Dort wird zwar nicht demonstriert, aber engagiert gestritten. Eine Reportage.
Freitag, 7.12.2012
Die ägyptische Opposition hat das Gesprächsangebot von Präsident Mohammed Mursi abgelehnt. Stattdessen versammelten sich erneut Tausende Menschen in Kairo. Sie wollen Mursi dazu bringen, für den 15. Dezember geplante Verfassungsreferendum abzusagen. Mehr
Freitag, 7.12.2012
Ägyptens Präsident ist noch kein halbes Jahr im Amt, und schon sterben vor seinem Regierungspalast die ersten Demonstranten. Und Mursi bleibt hart. Die Opposition ist verärgert. Mehr
Donnerstag, 6.12.2012
In Kairo haben Panzer zur Unterstützung der Polizei Stellung bezogen. Bei den neusten Auseinandersetzungen sind sieben Menschen gestorben und mehrere hundert verletzt worden. Die angekündigte Rede des Präsidenten könnte verschoben werden. Mehr
Donnerstag, 6.12.2012
Bei den blutigen Strassenschlachten zwischen Islamisten und säkularen Demonstranten sind sieben Menschen gestorben und über 771 verletzt worden, wie ein arabischer TV-Sender berichtet. Präsident Mursi hat die Bekanntgabe von «wichtige Entscheidungen» angekündigt. Mehr
Wie unterschiedlich die Berichterstattung der zwei einflussreichsten arabischen Nachrichtensender in der Ägypten-Krise wahrgenommen wird, hat sich bei einer Protestaktion vor dem Präsidentenpalast in Kairo gezeigt. Während ein Reporter des in Dubai ansässigen Fernsehsenders al-Arabia dort live einen Bericht absetzen wollte, versuchten ihn Anhänger des islamistischen Staatschefs Mohammed Mursi durch Geschrei davon abzubringen. Sie riefen: «Al-Jazira ist frei, Al-Arabia raus, raus!» Mehr