• Programm
  • Nachrichten
  • Über uns
  • SRF Shop
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Spiele
  • Themen
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Dossiers zu «International»
    • Ägypten nach dem Ende der Ära Mubarak
    • Der Klimawandel und seine Folgen
    • Syriens Regimegegner begehren auf
    • Krieg im Gazastreifen
    • Die USA haben gewählt
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Sie befinden sich auf einer archivierten Webseite von Schweizer Radio DRS.
Den aktuellen Webauftritt von Schweizer Radio und Fernsehen finden Sie auf www.srf.ch

Samstag, 16.6.2012

Wahlen im politischen Vakuum

Ein früherer Weggefährte des gestürzten Husni Mubarak oder ein Islamist von den Muslimbrüdern - zwischen diesen beiden Kandidaten können sich die Ägypter an diesem Wochenende entscheiden. Der Gewählte sollte eigentlich wenig später die Macht im Land vom Militär übernehmen. Kaum jemand aber glaubt, dass es wirklich noch so kommt.

Mohammed Mursu, der Kandidat der Muslimbrüder, nach der Stimmabgabe in al-Sharqya: Die Macht im Land dürfte auch nach dem Wahlsonntag beim Militär liegen. (Reuters)

In Ägypten hat die zweite und entscheidende Runde der Präsidentenwahl begonnen. Die rund 52 Millionen Wahlberechtigten müssen zwischen dem früheren Minister Ahmed Schafik und Mohammed Mursi von der Muslimbruderschaft entscheiden.

Erste Ergebnisse wohl nicht vor Montag
Ersten Berichten zufolge gab es bislang keine Zwischenfälle. Das Interesse der Menschen an der Wahl scheint bislang geringer zu sein als in der ersten Runde am 23. und 24. Mai. Das Militär hat rund 400'000 Soldaten, um die Sicherheit zu gewährleisten. Die Wahl endet am Sonntagabend. Mit ersten belastbaren Ergebnissen wird einen Tag später gerechnet.

Die Wahl hätte ursprünglich den Übergang zu demokratischen Verhältnissen abschliessen sollen, nachdem Massenproteste den Langzeitmachthaber Husni Mubarak im Februar 2011 zum Rücktritt gezwungen hatten. Zwei Tage vor der Wahl hatte jedoch das Verfassungsgericht überraschend das erst vor wenigen Monaten gewählte Parlament aufgelöst. Islamistische Parteien und Gruppen hatten darin mehr als zwei Drittel der Sitze.

Macht bleibt wohl beim Militär
Damit wird am Sonntag zwar ein neues Staatsoberhaupt gewählt. Weil es jedoch kein Parlament mehr gibt, dürfte der Oberste Militärrat die Macht im Land auch in den kommenden Monaten de facto bei sich behalten.  Viele Ägypter wollten deshalb die zweite Wahlrunde boykottieren. Die Militärs hatten nach dem Sturz Mubaraks die Macht übernommen, aber immer wieder zugesagt, sie würden sie nach einer Übergangszeit und Wahlen an Zivile abgeben.

Andere Ägypter bleiben der Wahl fern, weil sie keinem der beiden Kandidaten ihre Stimme geben wollen. Schafik gilt vielen als Vertreter des alten Regimes. Ebensowenig wollen viele aber einen islamischen Staat mit  Muslimbrüdern in allen wichtigen Ämtern. Die Mehrheit der Ägypter wünscht sich dagegen vor allem einen Staat, der funktioniert, was Schafik in die Hände spielen könnte. (ank, dpa)

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Schnellsuche:
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SRF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft