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Donnerstag, 6.10.2011

Stationen im Leben von Steve Jobs

Apple-Gründer Steve Jobs ist tot. Die wichtigsten Stationen seines aussergewöhnlichen Lebens.
1955 Steven «Steve» Paul Jobs kommt am 24. Februar in San Francisco zur Welt.
1974
Bei Atari entwickelt Jobs Videospiele.
1976 Mit seinem Freund Steve Wozniak gründet Jobs die Firma Apple. Den ersten Prototypen des «Apple I» bauen sie in der Garage von Jobs' Eltern.
1977 Mit dem «Apple II», dem ersten Rechner mit farbiger Grafik, schafft Apple den Durchbruch.
1979 Jobs besucht das Forschungszentrum Palo Alto Research Center (PARC) des Kopiererherstellers Xerox. Dessen Computerspezialisten haben eine grafische Benutzeroberfläche entwickelt. Jobs erkennt die Möglichkeiten dieser Technologie, lizenziert sie und wirbt die Experten ab.
1980 Apple geht an die Börse. Jobs Anteil wird auf 165 Millionen Dollar taxiert. Forbes führt ihn als bis dahin Jüngsten in seiner Liste der Reichsten.
1983 Jobs überredet den Marketingchef von Pepsi, John Sculley, als Firmenchef zu Apple zu wechseln.
1984 Jobs stellt den erste Apple Macintosh vor.
1985 Der Apple-Verwaltungsrat und John Sculley drängen Jobs in einem internen Machtkampf aus dem Unternehmen. Mit anderen Apple-Abtrünnigen gründet Jobs die Firma NeXT Computer.
1986 Vom Filmproduzenten George Lucas kauft Jobs für 10 Millionen Dollar das auf Animationsfilme spezialisierte Studio The Graphics Group. Daraus entsteht das Animationsstudio Pixar.
1991 Steve Jobs heiratet Laurene Powell. Mit ihr hat er zwei Töchter und einen Sohn. Aus einer früheren Beziehung mit der Malerin Chrisann Brennan hat Jobs eine weitere Tochter.
1995 Konkurrent Microsoft erzielt mit dem Start von Windows 95 viel Aufmerksamkeit. Allein im ersten Jahr geht die Software weltweit 40 Millionen mal über den Ladentisch. Apples Marktanteil sinkt innerhalb eines Jahres auf 5,4 Prozent. Pixar bringt den ersten Computeranimationsfilm «Toy Story» heraus. Der anschliessende Börsengang macht Jobs zum Milliardär.
1996 Apple kauft NeXT für 400 Millionen Dollar. Jobs kommt in beratender Funktion zurück zum Apple-Konzern, der am Rand des finanziellen Abgrunds steht.
1997 Apple schreibt einen Rekordverlust von rund einer Milliarde Dollar. Jobs wird Interimschef. Microsoft investiert 150 Millionen Dollar in Apple, mit dem Geld baut Jobs den Konzern um.
1998 Im Weihnachtsquartal überrascht Jobs mit dem ersten Unternehmensgewinn seit September 1996.
2000 Jobs wird dauerhaft Apple-Konzernchef, für ein Jahresgehalt von einem Dollar.
2001 Jobs stellt den Musikplayer iPod vor. Mit dem Gerät und dem später gestartet Online-Shop iTunes wird Apple zum grössten Musikverkäufer.
2004 Jobs gibt bekannt, dass er wegen eines Krebs-Tumors an der Bauchspeicheldrüse operiert werden musste.
2006 Jobs verkauft Pixar an Disney und wird grösster Einzelaktionär des Unterhaltungsriesen.
2007 Jobs präsentiert das iPhone, das den Mobilfunkmarkt umkrempelt und die Smartphone-Revolution in Schwung bringt.
2009 Jobs kündigt im Januar an, sich krankheitsbedingt für 6 Monate aus dem Tagesgeschäft bei Apple zurückzuziehen. Später wird bestätigt, dass Jobs eine neue Leber erhalten hat.
2010 Mit dem iPad haucht Apple der Geräteklasse der Tablet-Computer neues Leben ein. Jobs spricht von einer «Post-PC-Welt», in der der klassische Computer nicht mehr so wichtig ist.
2011 Jobs nimmt sich wieder eine Auszeit aus gesundheitlichen Gründen. Am 24. August zieht er sich von der Konzernspitze zurück und übernimmt den Vorsitz im Verwaltungsrat. Am 5. Oktober stirbt Jobs.

(inap/dpa)

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