• Programm
  • Nachrichten
  • Über uns
  • SRF Shop
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Spiele
  • Themen
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Dossiers zu «International»
    • Ägypten nach dem Ende der Ära Mubarak
    • Der Klimawandel und seine Folgen
    • Syriens Regimegegner begehren auf
    • Krieg im Gazastreifen
    • Die USA haben gewählt
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Sie befinden sich auf einer archivierten Webseite von Schweizer Radio DRS.
Den aktuellen Webauftritt von Schweizer Radio und Fernsehen finden Sie auf www.srf.ch

  • Italien in der Schuldenkrise
  • Audio
  • RSS-Feed

Freitag, 25.11.2011

Italien muss rekordhohe Zinsen zahlen

Trotz neuem Regierungschef sinkt das Vertrauen der Finanzmärkte in Italien. Die Zinsen für Staatsanleihen erreichen Rekordstände. Gleichzeitig warnt Währungskommissar Rehn vor der Ausbreitung der Schuldenkrise zum Kern der EU.

Ollie Rehn und Mario Monti posieren nach ihrem Treffen für die Medien. (Keystone)

Ungarn spricht von einem «Angriff»

Die ungarische Regierung hat die Abstufung der Kreditwürdigkeit des Landes als «spekulativen Angriff» bezeichnet. Die Ratingagentur Moody's sagt dem Land jedoch eine schlechte Zukunft voraus.  Mehr

Mehr zum Thema
  • Mittwoch, 4.1.2012: Italiens Parlamentarier wollen nicht mitsparen
  • Donnerstag, 22.12.2011: Montis Sparpaket unter Dach und Fach
  • Freitag, 16.12.2011: Monti gewinnt Vertrauensabstimmung
  • Dienstag, 13.12.2011: Monti gibt Protesten nach
  • Montag, 12.12.2011: Streiks und Proteste gegen Sparpläne in Italien
  • Dienstag, 29.11.2011: Montis Regierungsmannschaft nun komplett

Nach dem Regierungswechsel muss Italien für neues Geld so viel Zinsen zahlen, wie noch nie. Der hoch verschuldete Staat konnte sich zwar am Kapitalmarkt wie geplant 10 Milliarden Euro leihen.

Für Papiere mit sechsmonatiger Laufzeit muss er dafür aber einen durchschnittlichen Zins von 6,5 Prozent zahlen. Für eine zweijährige Anleihe sogar einen Zins von 7,8 Prozent. Höhere Zinssätze wurden seit Einführung des Euro noch nie von Italien gezahlt, teilte die Notenbank mit.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte unmittelbar vor der Versteigerung versucht, durch den Kauf italienischer Staatsanleihen am Markt die Zinsen zu drücken, sagten Händler. Im Oktober lagen sie mit 3,5 und 4,6 Prozent noch deutlich tiefer.

Riesiger Schuldenberg
Der langjährige Ministerpräsident Silvio Berlusconi hatte am 12. November seinen Rücktritt eingereicht. Sein Nachfolger Mario Monti will mit einer Übergangsregierung von Technokraten Reformen anstossen, um das Vertrauen der Finanzmärkte in den Sparwillen des Landes zurückzugewinnen.

Italien sitzt auf einem riesigen Schuldenberg, der 120 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung entspricht. Angesichts der Konjunkturflaute dürfte es der Regierung schwer fallen, die Neuverschuldung zu drücken.

EU macht Druck
Genau dies verlangt jedoch die EU. EU-Währungskommissar Olli Rehn reiste für Gespräche unter anderem mit dem neuen Regierungschef nach Rom. Die Kommission überwacht die römischen Sparmassnahmen.

Bis Mitte nächster Woche wolle sie ihren ersten Bericht vorstellen, sagte Rehn. Italien stehe vor aussergewöhnlichen Herausforderungen. Neben der Konsoidierung des Haushaltes seien ehrgeizige Massnahmen notwendig, um Wachstum zu erreichen und dabei gleichzeitig sozial gerecht vorzugehen.

Weiter warnte Rehn vor einem Flächenbrand. Die Schuldenkrise breite sich zum Kern der EU aus. Es sei deshalb dringend notwendig, ohne Verzögerungen Massnahmen «an allen Fronten» zu ergreifen. (fors, sda/dpa/reuters)

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Dossier, Letztes Update: Dienstag, 11.12.2012

Die Schuldenkrise in Europa

Wegen der immensen Staatsschulden einiger europäischer Länder steht die Gemeinschaftswährung Euro massiv unter Druck. Trotz eines Billionen-Rettungsschirms für Defizitsünder ist der Euro noch immer nicht über den Berg.  Mehr

Silvio Berlusconi (Bildstrecke)
Silvio Berlusconi
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

Verantwortlich für diesen Beitrag:

news.online


Mehr zu den Stichwörtern:

  • Euro-Schuldenkrise
  • Italien

Schnellsuche:
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SRF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft