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  • Italien in der Schuldenkrise
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Dienstag, 13.12.2011

Monti gibt Protesten nach

Das rigorose Sparprogramm in Italien soll Leute mit tieferen Einkommen weniger stark belasten als ursprünglich geplant. Regierungschef Monti reagiert damit auf landesweite Proteste.

Italiens Regierungschef Mario Monti. (Reuters)

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Der italienische Ministerpräsident Mario Monti will Rentner und Geringverdiener mit seinem 33 Milliarden Euro schweren Sparprogramm weniger stark zur Kasse bitten als ursprünglich geplant.

So soll es auch 2012 einen automatischen Inflationsausgleich für Rentner mit einem Altersruhegeld bis 1400 Euro geben. Ursprünglich sollte die Grenze bei 936 Euro liegen. Sie soll nun von 2013 an gelten.

Auch sollen Geringverdiener mit Kindern von der Hausbesitzer- Steuer ausgenommen werden. Monti will die Vergünstigungen durch höhere Steuern auf Bankkonten und auf Schwarzgeld, das nach Italien zurückfliesst, gegenfinanzieren. Das Abgeordnetenhaus soll noch vor Weihnachten über das Paket abstimmen.

Landesweite Proteste
Die drei grössten Gewerkschaftsverbände Italiens hatten Anfang Woche ihre Drohungen wahr gemacht: Zehntausende Beschäftigte legten aus Protest gegen die Sparmassnahmen der Regierung Monti die Arbeit nieder und beteiligten sich an Demonstrationen in mehreren Städten.

Damit eröffneten die italienischen Gewerkschaften eine Streikwoche mit vielen kurzzeitigen Arbeitsniederlegungen in unterschiedlichen Branchen und Bereichen. (brar, reuters)

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