Schweden garantiert Fixpreis für Gripen
Für Ueli Maurer ist das Thema Gripen abgeschlossen. (Reuters Archiv)
- Dienstag, 11.12.2012: Schwedisches Parlament ist für neuen Kampfjet
- Sonntag, 9.12.2012: Schweiz erhält Gripen zum Vorzugspreis
- Donnerstag, 15.11.2012: Maurer jagt Stimmen der Bürgerlichen für den Gripen
- Mittwoch, 14.11.2012: Bundesrat beharrt auf Fonds zum Gripen-Kauf
- Freitag, 12.10.2012: Gripen-PR soll Volk und Parlament überzeugen
Die Schweiz hatte am vergangenen Freitag ein Rahmenabkommen mit Schweden abgeschlossen, über dessen Inhalt Maurer nun am Dienstag in Thun informierte. Die Verhandlungen hätten mit der schwedischen Regierung stattgefunden. Dass ein Staat als Garant wirke, sei im Rüstungsgeschäft «einmalig», sagte Maurer.
Der Gripen sei keine preisgünstige Verlegenheitslösung, er erfülle alle Anforderungen vollumfänglich. Im Vorfeld war unter anderem kritisiert worden, die Schweiz könnte sich möglicherweise an den Entwicklungskosten beteiligen müssen.
Dies sei nicht der Fall, sagte Maurer: «Sämtliche Entwicklungskosten sind inbegriffen.» Für den Lieferzeitplan hat die Schweiz mit Schweden einen Kompromiss ausgehandelt: Hersteller Saab liefert der Schweiz die ersten 11 Gripen ab Mitte 2018 bis 2019. Die Schweden wiederum erhalten die ersten drei Jets im zweiten Quartal 2018.
Als Überbrückung und um die alten F/A-18-Jets zu entlasten, wird die Schweiz zwischen 2016 und 2020 Flugzeuge mieten: 8 Gripen C und 3 Gripen D. (bru, sda)
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