(keystone)
Kontroverse um neue Kampfjets
Im August 2010 entschied der Bundesrat, die Beschaffung des Tiger-Ersatzes aus Kostengründen bis spätestens 2015 zu verschieben. Doch das Parlament verlangte bereits für das Jahr 2011 ein Finanzierungsmodell für den Kauf neuer Kampfjets. Der Bundesrat entschied sich Ende November für das günstigste der drei getesteten Angebote - den schwedischen Gripen.
Dem Rüstungsvorhaben wehte von Anfang an ein steifer Wind entgegen. Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) reichte eine Volksinitiative ein, die den Kauf neuer Kampfflugzeuge vehindern sollte. Die GSoA hat diese Initiative nach dem Bundesratsbeschluss zurückgezogen, droht nun aber mit einem Referendum gegen die zur Finanzierung des Gripen wohl notwendigen Sparbeschlüsse.
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