Die Enttäuschten machen mobil
- Mittwoch, 9.5.2012: Putin lädt zur grossen Parade
- Montag, 7.5.2012: Drinnen Prunk, draussen Proteste
- Sonntag, 6.5.2012: Gewaltsame Proteste gegen Putin in Moskau
- Samstag, 10.3.2012: Protest: 25'000 fordern Neuwahlen und Reformen
- Dienstag, 6.3.2012: Festgenommene Putin-Gegner wieder frei
- Montag, 5.3.2012: Der grosse Sieg des Wladimir Wladimirowitsch
- Montag, 5.3.2012: Medwedew lässt Chodorkowski-Verfahren prüfen
- Sonntag, 4.3.2012: Hintergrund: Putins politische Schwerpunkte
Nach dem Wahlsieg Wladimir Putins wappnen sich die Behörden für neue Massenproteste. 12'000 Polizisten und Soldaten sind in Moskau im Einsatz, meldet die russische Nachrichtenagentur ITAR-Tass und beruft sich dabei auf Regierungsangaben.
Auf dem Puschkin-Platz gegen Putin
Die Opposition rief für Montag Abend in der Nähe des Kremls zu einer Protestaktion auf. Das Ergebnis der Wahl werde nicht anerkannt, erklärten Vertreter der Opposition. Putin habe die Dinge auf die Spitze getrieben, sagte etwa der Journalist Sergej Parchomenko.
OSZE spricht von unfairen Wahlen
Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zeigte sich ebenfalls besorgt über die russische Präsidentenwahl. Der Chef-Beobachter der OSZE sprach von «ernsthaften Problemen».
Die Wahl von Wladimir Putin sei nicht fair verlaufen. Die Bedingungen für die Abstimmung seien klar auf Putin zugeschnitten gewesen. Konkret bemängelten die Beobachter, dass die Staatsmedien vor allem über Putin berichtet hätten. Zudem sei der politische Wettbewerb durch den Ausschluss der Opposition eingeschränkt gewesen. (smus; pet, afp/ape/rtd)
