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Mittwoch, 25.4.2012

Romney eröffnet Wahlkampf gegen Obama

Mitt Romney sieht sich selber als Kandidat der Republikaner im Kampf um die US-Präsidentschaft. Nach fünf weiteren Siegen bei Vorwahlen griff Romney Präsident Obama an. «Ein besseres Amerika beginnt heute Nacht», versprach er.

Mitt Romney und seine Frau lassen sich von ihren Fans feiern. (Keystone)

Nach einer Serie weiterer Vorwahlsiege hat der US-Republikaner Mitt Romney den Präsidentschaftswahlkampf gegen Amtsinhaber Barack Obama eröffnet. In seiner Rede in Manchester im US-Bundesstaat New Hampshire erklärte sich Romney inoffiziell zum Herausforderer des Demokraten Obama bei der Wahl am 6. November.

Zuvor hatte er laut US-Fernsehsendern innerparteiliche Abstimmungen über die republikanische Spitzenkandidatur in Rhode Island, Connecticut, Delaware, New York und Pennsylvania gewonnen.

Gegner haben keine Chance mehr
Die Siege galten als sicher, nachdem Romneys bisheriger Hauptkonkurrent Rick Santorum am 10. April das Handtuch geworfen hatte. Seitdem sind nur noch Ex-Parlamentspräsident Newt Gingrich und der Kongressabgeordnete Ron Paul mit im Rennen, aber ohne jede Chance, Romney die Spitzenkandidatur streitig zu machen.

Noch nicht genug Delegierte
Romney hat auch nach dem fünffachen Sieg am Dienstag die magische Zahl von 1144 Delegierten noch nicht erreicht, die für die Nomination auf einem Parteitag Ende August nötig sind. Diese Marke wird er nach Berechnungen des Senders CNN erst im Mai erreichen.

Aber der Ex-Gouverneur von Massachusetts wertete die Ergebnisse der Vorwahlen am Dienstag - der ersten nach Santorums Ausstieg - laut Angaben von Parteifreunden als Bestätigung dafür, dass ihn die Republikaner mit der Entthronung Obamas beauftragt haben.

Dank für die «grosse Ehre»
«Heute Nacht endet die Enttäuschung über die Obama-Jahre», sagte Romney denn auch in seiner Rede in New Hampshire. «Nach 43 Vorwahlen ...kann ich mit Überzeugung und Dankbarkeit sagen, dass Sie mir eine grosse Ehre haben zuteil kommen lassen und mir eine ernsthafte Verantwortung übertragen haben - und zusammen werden wir am 6. November gewinnen.» (luek, dpa)

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