Sechs Wochen Ferien für alle: Pro und Contra
Argumente der Befürworter
Stress abbauen: Der Druck am Arbeitsplatz hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Mit mehr Ferien bleiben die Arbeitnehmer gesünder.
Kosten sparen: Stress am Arbeitsplatz kostet in der Schweiz 10 Milliarden Franken pro Jahr. Diese Kosten könnten mit der Initiative gesenkt werden.
Mehr Ferien sind verdient: Die Erhöhung des Ferienanspruchs um durchschnittlich eine Woche - der Ferienanspruch beträgt heute bereits durchschnittlich fünf Wochen - verursacht volkswirtschaftliche Kosten von etwa 2 Prozent der Lohnsumme. Diese 2 Prozent haben sich die Arbeitnehmer durch höhere Arbeitsleistungen verdient. Allein zwischen 1992 und 2007 ist die Arbeitsproduktivität der Arbeitnehmer in der Schweiz um 21,5 Prozent gestiegen, die Reallöhne haben jedoch nur um 4,3 Prozent zugenommen.
Breit abgestützt: Eine Umfrage zeigt, dass sich 60 Prozent der Schweizer Bevölkerung mehr Ferien wünschen und hinter der Initiative stehen.
Die wichtigsten Befürworter:
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Argumente der Gegner
Für KMU unzumutbar: Bei einer Annahme der Initiative steigen die Arbeitskosten für die meisten Firmen um einen halben Monatslohn pro Mitarbeiter.
Gift für Wettbewerbsfähigkeit: Hochgerechnet auf die Gesamtwirtschaft bringt die Initiative wechs Milliarden Franken an zusätzlichen Arbeitskosten.
Gift für Arbeitsplätze: Als Folge der geschwächten Wettbewerbsfähigkeit müssen viele Firmen Arbeitsplätze streichen, ins Ausland verlagern oder gar den Betrieb ganz einstellen.
Tiefere Löhne: Die Initianten fordern, dass die Löhne trotz mehr Ferien stabil bleiben. Viele Firmen können sich das schlicht nicht leisten. Der Spielraum für Lohnerhöhungen wird kleiner.
Mehr Stress am Arbeitsplatz: In Firmen, die sich keine Stellvertretung leisten können, führen mehr Absenzen zu mehr Stress für die Anwesenden. Langfristige Folgen des zusätzlichen Stresses sind Mehrkosten für die Krankenkassen und die IV.
Die wichtigsten Gegner:
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(ploe)
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