Le Pen bereit für die Präsidentenwahl
Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen. (Reuters)
- Donnerstag, 17.5.2012: Hollandes Regierung löst ihr erstes Versprechen ein
- Mittwoch, 16.5.2012: Hollandes neue Regierung steht
- Mittwoch, 16.5.2012: Merkel und Hollande betonen Partnerschaft
- Dienstag, 15.5.2012: Ayrault wird Hollandes Premierminister
- Freitag, 11.5.2012: Hollande legt sein Vermögen offen
- Montag, 7.5.2012: «Ein grosser Sieg der französischen Demokratie»
- Montag, 7.5.2012: Merkel: Fiskalpakt steht nicht zur Disposition
- Montag, 7.5.2012: Machtwechsel: Sarkozy geht, Hollande kommt
Um für den ersten Wahlgang zum Präsidenten am 22. April zugelassen zu werden, sind 500 Unterschriften von gewählten Volksvertretern nötig. Am Freitag läuft die Frist zur Einreichung der Unterschriften ab.
Hätte Le Pen nicht antreten dürfen, wäre ein Grossteil ihrer Stimmen wahrscheinlich dem amtierenden Präsidenten Nicolas Sarkozy zugutegekommen. In Umfragen liegt Le Pen an dritter Stelle, allerdings mit nur geringen Aussichten in die Stichwahl im Mai zu kommen.
Auch Frankreichkorrespondent des Schweizer Radio DRS, Ruedi Mäder, schätzt Le Pens Chancen als gering ein. «Sie spielt eine untergeordnete Rolle. Aber es wäre stossend gewesen, wenn sie nicht an der Wahl hätte teilnehmen können.» Das Kopf-an-Kopf-Rennen werde sich zwischen Sarkozy und Hollande abspielen, so Mäder weiter.
Sarkozy knapp vor Hollande
Erstmals schaffte es Sarkozy unterdessen in einer Umfrage, seinen sozialistischen Herausforderer François Hollande hinter sich zu lassen. Im ersten Wahlgang würden sich einer Umfrage zufolge 28,5 Prozent für Sarkozy (plus 1,5 Punkte) und 27 Prozent (minus 1,5 Punkte) für Hollande entscheiden.
In einer Stichwahl würde sich Hollande dennoch weiter klar mit 54,4 Prozent gegen 45,5 Prozent für Sarkozy durchsetzen. Allerdings verringerte sich Hollandes Vorsprung im Vergleich zu Ende Februar um zwei Punkte. (basn;mz, sda/reuters)
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