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  • Präsidentenwahl in Frankreich
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Samstag, 21.4.2012

Frankreich wählt

In Frankreichs Überseegebieten hat die Präsidentschaftswahl begonnen. Als erste wählten die Stimmberechtigten der Inselgruppe Saint-Pierre und Miquelon vor der Ostküste Kanadas. Insgesamt sind 44,5 Millionen Personen wahlberechtigt.

Strassburg: Letzte Vorbereitungen für die französische Präsidentenwahl. (Reuters)

Bruni versus Trierweiler

Die Frauen hinter den Kandidaten für das französische Präsidentenamt: Carla Bruni sorgt sich lautstark in den Medien um die Gesundheit von Gatte Nicolas Sarkozy. Valerie Trierweiler, Journalistin und Lebensgefährtin von Herausforderer François Hollande, hingegen schweigt beharrlich - und beeindruckt.

Beitrag aus Echo der Zeit vom Samstag, 21.4.2012, 18.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News

Für Sarkozy wird es eng

Morgen wählen die Stimmberechtigten in Frankreich ihren Präsidenten. In allen Umfragen gilt der sozialistische Herausforderer François Hollande als Favorit. Für Nicolas Sarkozy könnte es ein böses Erwachen geben.

Beitrag aus Echo der Zeit vom Samstag, 21.4.2012, 18.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News

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In Frankreich selbst öffnen die 85'000 Wahllokale am Sonntagmorgen. Zur Wahl treten neben dem konservativen Amtsinhaber Nicolas Sarkozy neun weitere Kandidatinnen und Kandidaten an. Experten rechnen damit, dass keine Person im ersten Wahlgang das absolute Mehr erreicht.

Als Favorit gilt der Sozialist François Hollande gefolgt von Sarkozy sowie der Rechtsradikalen Marine Le Pen, dem Linkspolitiker Jean-Luc Mélanchon und dem Zentrumspolitiker François Bayrou.

In den jüngsten Umfragen kam Hollande auf 28 Prozent. Sarkozy lag mit rund 26 Prozent auf Platz zwei vor Marine Le Pen mit 16 Prozent und Mélenchon mit 14 Prozent. Für die Stichwahl am 6. Mai wird Hollande ein klarer Sieg gegen Sarkozy vorausgesagt.

Peinliche Niederlage für Syrkozy
Sollte Sarkozy in der ersten Wahlrunde tatsächlich hinter Hollande landen, wäre dies das schlechteste Ergebnis eines Präsidenten der fünften Republik. Bislang profitierten alle seine Vorgänger zumindest in der ersten Abstimmungsrunde von einem Amtsbonus und entschieden sie für sich.

Für die Sozialisten gilt ein Sieg in der ersten Runde als Vorentscheidung. Sie hoffen darauf, erstmals seit 1995 wieder an die Macht zu kommen. Damals war François Mitterrand aus dem Amt geschieden, Sarkozys Parteifreund Jacques Chirac gewann die Wahl.

Erste Ergebnisse werden am Sonntag um 20.00 Uhr nach der Schliessung der letzten Wahllokale bekannt gegeben. Die Veröffentlichung von Ergebnissen vor dieser Frist ist in Frankreich verboten, die Frist wurde in den vergangenen Jahren allerdings immer wieder durchbrochen. (bat, sda/afp/dpa)

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