• Programm
  • Nachrichten
  • Über uns
  • SRF Shop
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Spiele
  • Themen
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Dossiers zu «International»
    • Ägypten nach dem Ende der Ära Mubarak
    • Der Klimawandel und seine Folgen
    • Syriens Regimegegner begehren auf
    • Krieg im Gazastreifen
    • Die USA haben gewählt
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Sie befinden sich auf einer archivierten Webseite von Schweizer Radio DRS.
Den aktuellen Webauftritt von Schweizer Radio und Fernsehen finden Sie auf www.srf.ch

  • Präsidentenwahl in Frankreich
  • Audio
  • RSS-Feed

Donnerstag, 26.4.2012

Sarkozys neu entdeckte Liebe zum Front National

Noch-Präsident Nicolas Sarkozy setzt alles daran, seinen Konkurrenten Francois Hollande im Schlussspurt des Wahlkampfs zu überholen. Dafür umwirbt er auch die Wähler des Front National. Vielen in Sarkozys konservativer Partei ist der Flirt mit Rechtsaussen peinlich.

Sarkozys Bewunderung für Marine Le Pen gilt vornehmlich ihren Wählern. (Reuters Archiv)

Mehr zum Thema
  • Donnerstag, 17.5.2012: Hollandes Regierung löst ihr erstes Versprechen ein
  • Mittwoch, 16.5.2012: Hollandes neue Regierung steht
  • Mittwoch, 16.5.2012: Merkel und Hollande betonen Partnerschaft
  • Dienstag, 15.5.2012: Ayrault wird Hollandes Premierminister
  • Freitag, 11.5.2012: Hollande legt sein Vermögen offen
  • Montag, 7.5.2012: «Ein grosser Sieg der französischen Demokratie»
  • Montag, 7.5.2012: Merkel: Fiskalpakt steht nicht zur Disposition
  • Montag, 7.5.2012: Machtwechsel: Sarkozy geht, Hollande kommt

Von Frankreich-Korrespondent Ruedi Mäder

Nicolas Sarkozy will sämtliche Vorhersagen übertreffen: Nicht die Hälfte der Stimmen des Front National peilt er an, wie Meinungsforscher orakeln, sondern alle Stimmen - oder fast alle. 6,4 Millionen Wählerinnen und Wähler wären das - fast ein Fünftel aller Stimmen.

Reden wie die rechts aussen
Also korrigiert Sarkozy seinen Rechtskurs weiter nach rechts: Nur noch halb so viele Immigranten will er ins Land lassen, und bevor die nach Frankreich kommen, müssten sie Französisch können. Sarkozy wettert gegen Halal-Fleisch in Schulkantinen und gegen unterschiedliche Öffnungszeiten für Männer und Frauen in den Schwimmbädern.

Und Frankreichs amtierender Präsident erklärt öffentlich, der Front National sei eine verfassungsmässige Partei. Und bricht damit ein ungeschriebenes Gesetz: Denn der rechtsextreme Front gilt vielen in Frankreich als «nicht-republikanisch», da die Partei Fremdenhass schüre und damit die Werte der Republik missachte.

Entteufelung des Front National
Vielen in Sarkozys konservativer Partie UMP geht die Anbiederung nach rechts aussen zu weit. Doch das ficht den Präsidenten nicht an: Er wolle die Wähler des Front nicht verteufeln, sagt Sarkozy - und unterstützt damit den Kurs von Marine Le Pen. Die Chefin des Front National bemüht sich seit ihrem Amtsantritt, das Image der Rüpelpartei zu korrigieren.

Trotzdem wundert sich Marine Le Pen sich über den schnellen Gesinnungswandel Sarkozys: Denn jahrelang hätte ihre Partei als Ansammlung von Rassisten und Antisemiten gegolten. Und der Vizepräsident des Front National, Louis Aliot, spottet: «Wir werden Sarkozy eine blonde Perücke schenken, damit er für die zweite Runde der Wahl gerüstet ist».

Der kleine Brunette als grosse Blonde
Auch auf der linken Seite findet man Gefallen an dieser Travestie: In einer satirischen Fernsehsendung tritt der Sarkozy-Imitator mit blonder Perücke auf - damit Sarkozy auch optisch Marine Le Pen gleicht.

Und die Zeitschrift Le Monde kommentiert: Sarkozy rede nicht nur wie Marine Le Pen, er habe auch ihre Obsessionen übernommen, und schüre die Ängste der Franzosen. (smus)

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1


Verantwortlich für diesen Beitrag:

news.online


Schnellsuche:
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SRF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft