US-Justiz verhört mutmasslichen Filmemacher
Auf der ganzen Welt gehen Muslime auf die Strassen um gegen den islamfeindlichen Film zu protestieren. Hier in Afghanistan. Der Film wurde in den USA produziert. (Keystone)
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- Samstag, 22.9.2012: Weltweite Demonstrationen gegen Anti-Islam-Film
- Samstag, 22.9.2012: Rossier: Schweizer Botschaften nicht in Gefahr
- Freitag, 21.9.2012: US-Spots im pakistanischen TV gegen Schmähfilm
- Donnerstag, 20.9.2012: Französische Botschaft in Iran angegriffen
In Kalifornien wurde ein Mann im Zusammenhang mit dem Mohammed-Schmäh-Film wegen eines möglichen Verstosses gegen seine Bewährungsauflagen befragt.
Der Verdächtige Nakoula Basseley Nakoula sei am frühen Samstagmorgen von seiner Wohnung abgeholt und zur Polizei in Los Angeles gebracht worden. Er sei aber weder verhaftet noch festgenommen worden, erklärte ein Sprecher des Sheriffs.
Nach Angaben des TV-Senders CNN war er freiwillig mit den Beamten aufs Revier gegangen und verliess es nach mehreren Stunden alleine.
Kriminelle Vergangeheit
Der 55 Jahre alte Mann hat nach US-Medienberichten eine kriminelle Vergangenheit. Er sei 2010 wegen Bankbetrugs zu einer Haftstrafe von 21 Monaten verurteilt, aber nach einem Jahr entlassen worden. Ihm sei auch für fünf Jahre der Zugang zum Internet verboten worden.
Laut «New York Times» wurde der Film «Unschuld der Muslime», der den Propheten Mohammed als Frauenheld, Homosexuellen und Päderasten schildert, im Sommer 2011 in der Nähe von Los Angeles gedreht.
Genaue Rolle nicht bekannt
Die genaue Rolle, die Nakoula dabei gespielt haben soll, ist allerdings noch unklar. Einige US-Medien bezeichnen ihn als Filmemacher, andere als Drahtzieher hinter dem Streifen. (basn, dpa)
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