• Programm
  • Nachrichten
  • Über uns
  • SRF Shop
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Spiele
  • Themen
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Dossiers zu «Digital»
    • 30 Jahre C=64: Als die PC-Revolution begann
    • Ratgeber: Die digitalen Spuren nach dem Tod
    • CeBIT 2012: The Internet of Things
    • Wie das Internet das Fernsehen verändert
    • Facebook: Tipps, Geschichten, und ein Selbstversuch
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Sie befinden sich auf einer archivierten Webseite von Schweizer Radio DRS.
Den aktuellen Webauftritt von Schweizer Radio und Fernsehen finden Sie auf www.srf.ch

Freitag, 11.5.2012

Das Aus für «kompu gacha»

Yoshikazu Tanaka gilt als der jüngste Milliardär Asiens. Nun verlor er in einer Woche 700 Millionen Franken, weil die Aktien seines Unternehmens GREE einbrachen.

So funktioniert «kompu gacha». (Grafik: Yomiuri Shimbun)

GREE ist ein japanisches soziales Netzwerk, das Yoshikazu Tanaka 2004 gründete. Das Netzwerk ist mit Facebook vergleichbar, wird aber ausschliesslich auf Mobiltelefonen genutzt. GREE hat aktuell 230 Millionen registrierte Nutzer (nicht direkt vergleichbar mit Facebooks monatlich aktiven Benutzern) und machte im letzten Quartal mehr als eine halbe Milliarde Franken Umsatz.

Diesen Umsatz erzielt das Unternehmen nur zu 10 Prozent über Werbung. 90 Prozent kommen aus bezahlten Diensten. Eine wichtige Rolle spielen dabei Sammelkarten-Spiele («gacha»). Vergleichbar mit Pokémon-Karten kaufen Benutzer für echtes Geld eine zufällige virtuelle Karte.

Gemäss einem Artikel der grössten japanischen Zeitung, will die japanische Konsumentenschutz-Behörde die Praxis der «gacha»-Spiele nun aber regulieren.

Die Behörde hat angeblich eine bestimmte Spielform im Auge, «kompu gacha» genannt. Wenn Spieler ein bestimmtes Set von Karten komplettieren («kompu» ist japanisert für «complete»), erhalten sie eine Belohnung. Den Wunsch, die Sammlung zu komplettieren, verleitet offenbar viele Spieler dazu, mehr als 1000 Franken für virtuelle Sammelkarten auszugeben. Dies verstosse gegen japanische Glückssspiel-Gesetzgebung und solle darum verboten werden.

Nach der Veröffentlichung  des Zeitungsartikels verloren die Aktien von GREE am Montag 23 Prozent an Wert. Auch andere vergleichbare japanische Unternehmen brachen ein, total verloren diese Aktien am Montag 3,5 Milliarden Franken.

GREE hat reagiert und will «kompu gacha» aussetzen und kommt damit der staatlichen Regulierung zuvor. Analysten gehen davon aus, dass die Gewinne dieser Unternehmen künftig um bis zu 15 Prozent zurückgehen könnten.

Guido Berger

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Mehr zum Stichwort:

  • Digital

Schnellsuche:
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SRF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft