Nanotechnologie - die Wissenschaft der Zukunft?
«There’s Plenty of Room at the Bottom» stellte der US-Physiker Richard Feynman symbolisch in einem Vortrag im Jahre 1959 fest. Darin erwähnte er erstmals den Begriff «Nanotechnologie» und bezeichnete damit die atomare Veränderung oder Zerlegung von Materialien.
Der Begriff «Nanotechnologie» summiert heute in einem weiteren Sinne fachübergreifend die Forschungsgebiete, die als Grössenordnung Einzelatome von bis zu einer Strukturgrösse von 100 Nanometern, also einem Milliardstel Meter, haben. Dazu gehören Clusterphysik, Oberflächenphysik, Oberflächenchemie oder auch die Halbleiterphysik. Zu den Forschungszielen gehören beispielsweise die Miniaturisierung von Elektronik oder die Herstellung neuer Diagnostika und Therapeutika in der Medizin.
Während die Verfechter den Nanoteilchen alles zutrauen, warnen die Kritiker umso lauter. Denn was die Nanoteilchen anrichten, wenn sie in die Umwelt gelangen und sich per Nahrungskette zum Beispiel im menschlichen Körper ansammeln, weiss man noch nicht.
In diesem Dossier erfahren Sie, was in den Bereichen der Nanotechnologie heute schon alles möglich ist, und ob die Forscher ihre Versprechen einhalten können.
Weiterführende Links zum Beitrag:
- Vereinigung zur Förderung der Nanotechnologie
- Umfassende Informationen über Nanotechnologie beim deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung
- Forschungsinstitut für Materialwissenschaften und Technologie
- Forschungsgruppe an der ETH Zürich (Englisch)
- EuroNanoForum Juni 2007 in Düsseldorf (Englisch)
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