Auf den Spuren des «Löwen von Panjir»
Auf einem Hügel wurde dem ehemaligen Kriegsfürsten ein haushohes Mausoleum errichtet. Von seinen Visionen ist heute nicht mehr zu spüren in Afghanistan. Massud forderte noch während der endlosen Kriege gegen die Sowjets, gegen andere Milizen im Kampf um Kabul und später gegen die Taliban, ein freies und geeintes Afghanistan. Doch es kam anders. Am 9. September 2001, wurde Ahmed Shah Massud von Selbstmordattentätern, die als marokkanische Journalisten getarnt waren, ermordet. Zwei Tage später fielen die Twin Towers in New York. Und im Oktober desselben Jahres begannen die amerikanischen und britischen Truppen mit ihrer Invasion in Afghanistan.
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- Karin Wenger, SRF
