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Mittwoch, 13.7.2011

3D-Drucker: Franziska materialisiert den Sommer

Ein 3D-Drucker ist eine Art Leim-Pistole: Ein hauchdünner Faden schmilzt aus einem Druckkopf, der sich dazu so bewegt, wie es ein digitaler Plan vorgibt. So baut der Drucker schichtweise beliebige Objekte auf. Auch ein Raketen-Glacé.

Franziska von Grünigen: «Das hat etwas meditatives!»

Immer mehr Bereiche unseres Lebens erledigen wir dank der Digitalisierung von zu Hause aus. Wenn wir Musik kaufen, müssen wir dafür nicht mehr in ein Geschäft gehen, sondern laden die Tracks herunter. Auch Fotos drucken wir übers Internet aus.
Nun werden wir auch noch Fabrikanten. Mit einem 3D-Drucker oder «Digital Fabricator», kurz «Fabber», können wir selber zu Hause echte dreidimensionale Gegenstände aus dem Computer heraus materialisieren.

Fabrikant für weniger als 2000 Franken
Diese 3D-Drucker gibt es als Bausatz bereits für unter 2000.- Franken. Einer davon steht seit wenigen Tagen in Horw im Fab Lab der Hochschule Luzern: Der Ultimaker - für uns in der Digitalredaktion das ultimative Gadget. Wir wollten wissen, ob die würfelförmige Kiste aus Holz wirklich Objekte erzeugen kann und nahmen DRS 3-Moderatorin Franziska von Grünigen als Testperson mit ins Lab. Sie hatte sich zum Ziel gesetzt, den Sommer zu materialisieren und ein Raketen-Glacé ausdrucken zu lassen.

Untenstehende Videos zeigen, wie das heraus kam. Fazit: Noch sind Baukasten-3D-Drucker etwas für angefressene Bastler. Wer von euch sich dazu zählt, kann im Fab Lab die Technologie ausprobieren. Jeden Mittwoch Nachmittag ist dort Free Fab - offene Türen für alle.

Reto Widmer

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Franziska von Grünigen trifft Ultimaker



Der Druck der Raketen-Glacé im Zeitraffer



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