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Dienstag, 14.6.2011

Facebook: Sich wehren gegen Cyber-Mobbing

Wer auf Facebook von jemandem belästigt wird, kann sich mit ein paar Clicks zur Wehr setzen.

Wenn man auf Facebook über Beiträge fährt, kann man den Urheber «blocken», «verstecken» oder Facebook einen «Missbrauch» melden. Bei letzterem kann man danach den Grund angeben, und so Facebook informieren. (Screenshot / DRS 3)

Natürlich sollte man auch bei diesem Problem erstmal bei sich selbst ansetzen: «If you wouldn't wear it - don't share it», heisst es in einer Kampagne gegen «Cyber-Mobbing», also: Wenn du es nicht auf ein T-Shirt schreiben würdest, gehört es auch nicht auf Facebook.

Aber was tun wir, wenn sich andere nicht an dieses Credo halten, auf Facebook schlecht über uns reden oder gar Beleidigungen auf unserer Pinnwand hinterlassen? Facebook bietet dagegen einige technische Massnahmen.

  1. «Bullies» ausschliessen
    In den Facebook-Freundeskreis gehört nicht jeder: Addet nur Freunde, denen ihr vertraut. Es bietet sich jederzeit ausserdem die Möglichkeit, Freunde auf Facebook zu löschen - oder sie in den Privatsphäre-Einstellungen einer andere Freundesliste zuzuordnen. Diese könnt ihr so konfigurieren, dass die Freunde in dieser Liste nicht mehr alle Rechte haben.
  2. «Bullies» melden
    Wie im echten Leben, sollte man Beleidigungen nicht auf sich sitzen lassen. Auf Facebook gibt es dafür den «Beitrag melden»-Knopf. Dort kann man Fotos, Status-Updates oder andere Inhalte an Facebook zur Überprüfung schicken. Das kann für den Urheber im Extremfall die Löschung des Profils zur Folge haben.
  3. «Bullies» blocken
    Jeden Facebook-Freund kann man blocken. Das heisst, dass wir ihn komplett aus unserem Profil ausschliessen: Der Freund oder die Freundin kann uns so nicht mehr finden auf Facebook, kann keine Nachrichten an uns schicken, uns nicht mehr an die Pinnwand schreiben oder Fotos von uns sehen.

Mobbing hat den Ursprung nicht im Internet, doch breitet sich dorthin aus. Eine entsprechende Studie mit Jugendlichen hat gezeigt, dass die meisten nicht nur im Internet, sondern auch auf dem Pausenplatz gehänselt werden.

Das heisst: Wer gemobbt wird auf Facebook, kann online technische Massnahmen ergreifen - doch das Problem muss offline gelöst werden. (jam)

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Input vom Sonntag, 30.1.2011, 20.03 Uhr, DRS 3

Digitaler Psychoterror

Unerwiderte Liebe, verletzte Ehre oder einfach nur Langeweile: die Motive, andere Menschen zu demütigen, sind seit Menschengedenken dieselben.   Mehr

Hören (53:21)Download (MP3, 24.6MB)


Weiterführende Links zum Beitrag:

  • Facebook: Offizielle Sicherheitsseite
  • Facebook: Offizielle Privatsphäre-Seite
  • Facebook: Offizielle Schutz-Seite
  • Offizielle Facebook-Seite: Sicherheit für Familien

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Soziale Netzwerke - Verunglimpfung auf Facebook

Die Idee von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ist revolutionär - mit seiner Plattform können Menschen auf der ganzen Welt Kontakt miteinander aufnehmen und Inhalte teilen. Leider missbrauchen immer wieder Menschen Facebook, um andere in ihrem Ruf zu schädigen. «Beobachter»-Experte Jürg Keim erklärt, wie sich Betroffene dagegen wehren können. 

DRS 3 Ratgeber vom Mittwoch, 15.6.2011, 10.10 Uhr, DRS 3

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