Thé dansant im Berlin der 20er-Jahre. (Deutsches Bundesarchiv)
«Venus in den Fischen» von Max Mohr
«Venus in den Fischen» ist ein ebenso intelligenter wie witziger Grossstadtroman von 1927. Er wirft einen ironisch-kritischen aber keineswegs lieblosen Blick auf die «Goldenen Zwanziger Jahre» Berlins. Geschrieben hat das Buch der Arzt, Dramatiker und Romancier Max Mohr (1891-1937).
Im Roman lernen sich ein junger Arzt und eine junge Ärztin bei einer Entbindung in einer Berliner Nobelvilla kennen und eröffnen zusammen mit dem schwarzen Starastrologen Louis Abba aus den USA eine medizinisch-astrologische Heilanstalt. Es geht – neben Medizin und Astrologie – um das Verhältnis der Geschlechter und der Rassen, um einen Mord und um Liebe.
