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  • Johnny Cash: Wie der Mann in Schwarz wirklich war:

Donnerstag, 10.7.2008

Johnny Cash «At Folsom Prison»

Erscheinungsjahr: 1968

Die Cash-Filmbiografie «Walk The Line» wählte seinen Auftritt im kalifornischen Hochsicherheitsgefängnis Januar 1968 als dramatischen Schlusspunkt. Im wirklichen Leben markierte der legendäre Moment erst den Beginn von Cashs erfolgreichstem Karriereabschnitt.

Nach 12 Jahren und unzähligen Hits, aber auch ausufernden Drogenproblemen war Cash damals bereit für den nächsten Popularitätsschub. Seinen Pillenmissbrauch hatte er dank June Carter im Griff. Und sein bereits lange gehegten Wunsch nach einem Gefängnisalbum fand in der politisch und sozial aufgewühlten Zeit Ende der 60er Jahre plötzlich Gehör bei seiner Plattenfirma.

Mit «At Folsom Prison» positionierte sich Cash erfolgreich als verständnisvoller Anwalt aller Benachteiligter und Rechtloser Amerikas und verschaffte sich als erster Country-Star Gehör und Glaubhaftigkeit weit über die Country-Welt hinaus.

Eine unverwechselbar markante Stimme, ein Mann in Schwarz, der mit einfachen Worten aber oft gegen den Strich über Liebe, Mord und Gott singt und das Ganze mit einem Anflug von Gefährlichkeit in eine saftige Show verpackt: Dies ist der Stoff aus dem Legenden gemacht werden – mit garantierter Wirkung bis ins nächste Jahrtausend.

Tribut-Alben zu Ehren von Johnny Cash:
«Kindred Spirits – A Tribute To The Songs Of Johnny Cash» (2002): mit Tochter Rosanne, Bob Dylan, Bruce Springsteen, Steve Earle u.a.

«Dressed in Black – A Tribute To Johnny Cash» (2002): KünstlerInnen aus der alternativen Americana-Szene

«Johnny Cash Revisited – A Boy Named Sue» (2002): Tribut deutscher Musiker aller Couleur

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Audio-Beiträge:


Der Fürsprecher der Benachteiligten
Hören (3:34)

Cash und sein spezielles Publikum
Hören (2:54)

Der Outlaw
Hören (3:34)

Umfrage
Hören (2:07)

Der Fan: Susanne Loecker
Hören (3:50)

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