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Montag, 19.9.2011

«Denkstoffe»: grosse Theorien neu gelesen

Im Monatsrhythmus widmet sich die «Reflexe»-Serie «Denkstoffe» berühmten Denkerinnen und Denkern und ihren Theorien - und fragt, welche Relevanz ihre Gedanken von einst heute noch haben.

Sinnieren über die Welt: «Der Denker» von Auguste Rodin. (Reuters)

Warum verschwinden manche Denkerinnen und Denker mit der Zeit in der Versenkung, andere dagegen werden zu Klassikern? Die Serie «Denkstoffe geht dieser Frage nach: Zehn Titel aus der Zeit seit dem zweiten Weltkrieg werden einer kritischen Wiederlektüre unterzogen.

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Reflexe vom Freitag, 15.6.2012, 10.03 Uhr, DRS 2

Niklas Luhmann: «Die Gesellschaft der Gesellschaft»

Niklas Luhmanns Theorie der Gesellschaft zählt zu den ganz grossen und viel diskutierten soziologischen Beschreibungen der Gegenwart. Welche Relevanz sein Werk heute hat, erläutert Luhmann-Schüler Dirk Baecker im Gespräch.   Mehr

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Reflexe vom Mittwoch, 16.5.2012, 10.03 Uhr, DRS 2

«Traurige Tropen» von Claude Lévi-Strauss

Die Welt wird zu einer Monokultur, einer kulturellen Wüste. Das beklagte der berühmte Ethnologe Claude Lévi-Strauss 1955 in seinem Jahrhundertbuch «Traurige Tropen» so scharfsinnig wie literarisch eloquent.   Mehr

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Reflexe vom Montag, 16.4.2012, 10.03 Uhr, DRS 2

«Grammatologie» von Jacques Derrida

Mit der «Dekonstruktion» hat der französische Philosoph Jacques Derrida einen Begriff geprägt, der in den 1980er- und 90er-Jahren weit über die Philosphie hinaus aufgegriffen wurde: Literaturtheoretiker, Architekten, Modemacher - sie alle dekonstruierten plötzlich, was das Zeug hielt.  Mehr

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Reflexe vom Mittwoch, 14.3.2012, 10.03 Uhr, DRS 2

«Strukturwandel der Öffentlichkeit» von Jürgen Habermas

Mit seiner Habilitationsschrift zur historischen und soziologischen Analyse von Begriff und Erscheinungsformen bürgerlicher Öffentlichkeit, legte der damals 33-jährige Philosoph Jürgen Habermas den Grundstein zu seinem Ruhm als Leitfigur einer kritischen Theorie von Gesellschaft, Politik und Medien.   Mehr

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Reflexe vom Donnerstag, 16.2.2012, 10.03 Uhr, DRS 2

«Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft» von Hannah Arendt

Anna Arendts Hauptwerk ist ein in jeder Hinsicht ungewöhnliches Buch: «Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft» über Antisemitismus und Terrorherrschaft machte in den 1950er Jahren die politische Philosophin weltberühmt. Heute ist es längst ein Standardwerk der Totalitarismusforschung.   Mehr

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Reflexe vom Montag, 16.1.2012, 10.03 Uhr, DRS 2

«Das Unbehagen der Geschlechter» von Judith Butler

Die Aufruhr war gross, als vor 20 Jahren Judith Butlers «Das Unbehagen der Geschlechter» erschien. Darin hinterfragt die amerikanische Philosophie die feministische Forschung. Heute gilt das Buch als Klassiker der Queer Theory.  Mehr

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Reflexe vom Donnerstag, 15.12.2011, 10.03 Uhr, DRS 2

«Das Sein und das Nichts» von Jean-Paul Sartre

Jean-Paul Sartre gilt als theoretisches Fundament des französischen Existenzialismus: Jean-Paul Sartres philosophisches Hauptwerk «Das Sein und das Nichts», erschienen 1943. Sartre prägt darin unter anderem den Freiheitsbegriff des Menschen und seine Verantwortung.   Mehr

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Reflexe vom Mittwoch, 16.11.2011, 10.03 Uhr, DRS 2

«Das Ende der Geschichte» von Francis Fukuyama

Als Francis Fukuyamas Buch «Das Ende der Geschichte» vor 20 Jahren erschien, hat es einigen Wirbel ausgelöst. Man war sogleich mit allerlei Urteilen zur Hand: Der Autor sei ein Neokonservativer im Dienste von Präsident G. W. Bush und seine Betrachtungsweise der Geschichte äusserst naiv.   Mehr

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Reflexe vom Dienstag, 25.10.2011, 10.03 Uhr, DRS 2

«Sexualität und Wahrheit: Der Wille zum Wissen» von Michel Foucault

1976 erschien in Paris das Buch «La volonté de savoir» («Der Wille zum Wissen») als erster Band einer geplanten «Histoire de la sexualité», zu deutsch «Sexualität und Wahrheit» von Michel Foucault. «Wie eine Leuchtrakete» sei das Werk damals eingeschlagen, sagt der Schweizer Literaturwissenschaftler Martin Stingelin.   Mehr

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Reflexe vom Freitag, 23.9.2011, 10.03 Uhr, DRS 2

«Dialektik der Aufklärung» von Adorno/Horkheimer

Die «Dialektik der Aufklärung» von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno ist ein Hauptwerk der «Kritischen Theorie». In den 1960er Jahren kursierte das Werk in Studentenkreisen - heute könnte es mit seiner unerbittlichen Analyse von Aufklärung und Fortschritt neue Aktualität gewinnen.   Mehr

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Reflexe vom Dienstag, 20.9.2011, 10.03 Uhr, DRS 2

«Denkstoffe» - Aufstieg und Fall grosser Theorien

Die Serie «Denkstoffe» widmet sich den Klassikern der philosophischen und kulturwissenschaftlichen Theorie seit dem 2. Weltkrieg bis heute. Im Zentrum steht die kritische Neulektüre von Schlüsselwerken, und im Auftakt zur Serie die Frage: Warum werden Theorien plötzlich modisch - oder verschwinden in der Versenkung?   Mehr

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Sternstunde Philosophie: Klassiker reloaded

Die «Sternstunde Philosophie» von SF Kultur hat im Herbst 2011 die Reihe «Klassiker reloaded» begonnen: In loser Folge werden die wichtigsten Philosophen des Abendlandes besprochen und die Sendung fragt im Sinne von «reloaded», was von den grossen Denkern heute noch aktuell ist.

Klassiker reloaded - ÜbersichtImmanuel KantAristotelesKarl Marx

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