Internationales Filmfestival Freiburg
Jedes Jahr findet vom 1. bis 8. März in Fribourg im Üechtland das Internationale Filmfestival Freiburg (FIFF) statt. Es verfolgt das Ziel, mit der Förderung qualitativ hochstehender Filme zur Bewahrung der filmkünstlerischen und kulturellen Vielfalt in der Schweiz und in Europa beizutragen. Hauptinhalt sind Werke aus Asien, Afrika und Lateinamerika.
Das FIFF setzt sich für erfindungsreiche, poetische Filme als Ausdruck einer manchmal mit hohem Einsatz errungenen Freiheit ein. Da solche Werke nicht den Sehgewohnheiten und Regietechniken des westlichen Kinos entsprechen, setzen sie beim Publikum die Bereitschaft voraus, sich durch Bilder, die seinen Erwartungen möglicherweise nicht entsprechen, in Frage stellen zu lassen.
So wird der «andere Blick» gefördert und dem besseren Verständnis für die verschiedenen kulturellen und sozialen Realitäten der Welt gedient. In dieser Hinsicht setzt das FIFF im Inland wichtige Zeichen und geniesst im Ausland einen ausgezeichneten Ruf.
Das Festival wird seit 1992 jährlich durchgeführt und wurde 1993 von der UNESCO als Beitrag zur «Weltdekade für kulturelle Entwicklung» ausgezeichnet. 1998 erhielt es seinen heutigen Namen: Internationales Filmfestival Freiburg.
