(Sony Pictures)
James Bond - «Quantum of Solace»
James Bond alias Daniel Craig hat seine Mission erfüllt: «Quantum of Solace», die Fortsetzung von «Casino Royale», dem ersten Bond-Film mit Craig, ist in der Schweiz angelaufen. Zwar fehlte Craig bei der Schweizer Premiere in Emmenbrücke, aber die Schweizer Bond-Hauptpersonen, Regisseur Marc Forster und Bösewicht Anatole Taubman, feierten auf dem Roten Teppich.
Der 22. Bond ist mit rund 100 Minuten das kürzeste 007-Abenteuer. Dafür gibt es reichlich Action: 54 Explosionen und 200 000 Platzpatronen kamen bei der Produktion zusammen. Für eine Szene bei den Bregenzer Festspielen wurden 1000 Statisten in Operngarderobe gesteckt.
Bond will diesmal herausfinden, wer hinter dem Verrat an seiner grossen Liebe Vesper steckt. Dabei kommt er dem rücksichtslosen Geschäftsmann Dominic Greene (Mathieu Almaric) auf die Spur.
Klassische Zutaten wie die Gags von Technik-Genie Q und die Bond-Scherze mit Miss Moneypenny fehlen diesmal. Er habe deswegen eigentlich mit härteren Kritiken gerechnet, sagte Forster. Dem Regisseur ging es darum, den Agenten als gebrochenen Menschen zu zeigen.
Forster will nach dem Riesenprojekt jetzt «etwas ganz anderes» machen. Er fände es aber perfekt, wenn aus den jüngsten Bond- Abenteuern eine Trilogie würde, sagte er.
