Solothurner Filmtage: Mehr Platz und mehr Geld nötig
Volles Haus an den 47. Solothurner Filmtagen: Nun müssen ein zusätzlicher Kinosaal und ein zusätzlicher Sponsor her, sagt die Direktorin. (Keystone)
Die 47. Solothurner Filmtage sind Geschichte. Und die neue Direktorin Seraina Rohrer sagt selbstkritisch: «Es geht nicht, dass die Leute so lange warten müssen und dass wir immer wieder Besucherinnen und Besucher abweisen müssen».
Ein Kinosaal mehr ist nötig in Solothurn
Seraina Rohrer wüsste, wie das Problem der Warteschlangen und der überfüllten Säle zu lösen oder zumindest zu lindern wäre: mit einem zusätzlichen Spielort. Der Konzertsaal, der in früheren Jahren bereits bespielt worden war, könnte wieder als Kino dienen. Platz wäre da, aber die Infrastruktur fehlt, sie müsste extra aufgebaut werden.
Ein Sponsor mehr ist nötig in Solothurn
«Das kostet viel Geld», sagt Seraina Rohrer. Aber sobald sie einen 3. Hauptsponsor gefunden habe, werde sie die Sache sofort anpacken. Die junge Filmtagedirektorin ist zuversichtlich, dass sie einen neuen Geldgeber verpflichten kann.
Falls nicht, werden die Filmtage wohl umdenken müssen und den Kurs von Wachstum auf Schrumpfen setzen. Eine Variante wäre beispielsweise, die Werkschau des Schweizer Films um einen Tag zu kürzen. (affa)
