Manga - die japanische Zeichenkunst
Comics und Cartoons, Figuren aus Videogames und Autorenfilme, Merchandising, Sammelobjekte und Kunstwerke. Oder mit anderen Worten: «Astro Boy» und «Heidi», «Pokémon» und «Chihiros Reise ins Zauberland», Dragonball-Karten, Spielroboter und die Zeichnungen von Katsuhito Ishii - die Vielfalt Japans und seiner Kultur spiegelt sich in der Vielfalt des japanischen Animationsfilms.
Dieser wurde in den letzten Jahren im Westen mehr und mehr zu einem Massenphänomen und gehört mittlerweile zu einem der wichtigsten kulturellen Phänomene der letzten fünfzig Jahre.
Aber: Wie einst der bekannte Manga-Zeichner und Regisseur Hayao Miyazaki dem Spiegel sagte, ergäbe die traditionelle Trennung zwischen Film und Trickfilm ohnehin kaum noch Sinn: «Der so genannte reale Film, bei dem die Bilder inzwischen meist per Computer manipuliert werden, nähert sich immer mehr dem Trickfilm an; die Grenzen verschwimmen.» Und auch wenn die Grenzen nicht verschwinden werden: Die japanische Animationskunst hat in den letzten Jahren einen grossen Schritt Richtung Westen gemacht.
