Namenforscher aus aller Welt
Thomas Franz Schneider und Erich Blatter im Gelände. (zvg)
An der Universität Bern findet vom 9. bis 13. Juli eine internationale Tagung der Namenforscher statt. Sie tauschen Wissen und Erfahrungen aus.
Wer Orts- und Flurnamen erforscht, leistet oft eine einsame Tätigkeit. Er oder sie ist allein in Wäldern oder auf Feldern unterwegs, sitzt aber auch in Archiven und am Computer. Dort knorzt der Namenforscher an den gesammelten Namen herum.
Aber fast überall auf der Welt treffen gleichgesinnte Forscher auf ähnliche Schwierigkeiten. Darum gibt es regelmässige Treffen der Namenforscher. Die fünfte Tagung «Trends in Toponymy» findet im Juli in Bern statt – erstmals in der Schweiz. Die gemeinsame Tagungssprache ist Englisch.
