Kein Märchen: Das Märchenseminar für Erwachsene
Hasib Jaenike vom Mutabor Märchenseminar weiss so manche Gesichte zu erzählen. (mutabor)
Seit über 20 Jahren leitet Jaenike die Schule für Märchen und Erzählkultur «Mutabor». Der Name des Märchenseminars ist so märchenhaft, wie eine Geschichte aus 1000 und einer Nacht: «Mutabor» ist das Zauberwort von Kalif Storch und bedeutet 'Ich werde verwandelt werden'.
In der Schule für Märchen und Erzählkultur finden jedes Jahr mehr als dreissig Wochenendseminare und mehrere Märchenwochen statt. In den letzten Jahren sind verschiedene Projekte daraus hervorgegangen.
Dazu gehört die Mutabor Märchenstiftung, die die Erzählenden betreut und sich für die Öffentlichkeitsarbeit einsetzt und die Zeitschrift Märchenforum, die bereits die 50. Ausgabe feiern konnte.
Eidg. dipl. Märchenerzähler
Der Erzähler bildet, laut der Website des Seminars, eine Brücke zwischen alter Weisheit und der heutigen Zeit. Wer es mit Märchen ernst meint, kann sich während zwei Jahren als Märchenerzähler ausbilden lassen.
«Märchen frei zu erzählen ist eine ganz besondere Kunst. Die Märchenerzähler vermitteln auf persönliche Art Lebensweisheiten in märchenhafter, lebendiger Form.» Das Märchenhafte stecke auch in unserer Zeit - dies gelte es wiederzuentdecken.
