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Letztes Update: Montag, 21.5.2012

Mehr Hotelübernachtungen dank schlechtem Image

Das Hans Brinker Budget Hotel in Amsterdam ist stolz auf seinen schlechten Service - seit 15 Jahren wirbt es mit übler Kost, zubetoniertem Innenhof und rostigen Betten. Und: die ironischen Werbekampagnen sind eine Erfolgsgarantie!

Entschuldigen Sie, dass wir ihre Beschwerden am besten ignorieren! Die Werbekampagne des Hans Brinker Hotels in Amsterdam. (Hans Brinker Hotel, Amsterdam)

Hotel-Flops: Die Top 3 der Internetnutzer

Folgende drei Hotels machen ebenfalls mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam - allerdings steckt da keine Werbekampagne dahinter.  Mehr

«Sorry for being the best in ignoring your complains» («Sorry, dass wir deine Beschwerden am besten ignorieren»). Mit der Kampagne «Apologies» preist das Hotel auf ironische Art und Weise die Mängel des Hotels an. Und die Strategie geht auf: Das Hotel verbucht heute ca. 90'000 Übernachtungen pro Jahr mehr als noch vor 15 Jahren.

«Just a fun commercial»
Früher war das Hans Brinker Budget Hotel tatsächlich eine Absteige. Viele der Kunden beschwerten sich und die Verantwortlichen hatten es satt, sich ständig mit Reklamationen rumschlagen zu müssen. Deshalb haben sie den Spiess umgedreht und das schlechte Produkt als Verkaufsargument verwendet.

Ob das Hotel wirklich so schlecht ist? «It is just a fun commercial! It used to be horrible, but we just made fun out of it», heisst es in der Reception auf Anfrage. Es sei nur eine witzige Werbekampagne.

Den Gag verstehen
Früher sei das Hotel wirklich schrecklich gewesen, aber das sei schon lange nicht mehr der Fall. Man verwende den schlechten Ruf heute als Gratiswerbung und könne so vor allem Studenten Backpacker für sich gewinnen.

Dass das Hans Brinker Hotel nicht für jeden etwas ist, wird ehrlich und direkt kommuniziert: «If you dont get it than you are not suppost to be here» («Wenn du die Message nicht verstehst, hast du bei uns nichts zu suchen»).

Carmen Köppel

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Kommentare zu diesem Artikel:


Dienstag, 22.5.2012, 15.25 Uhr: Yvonne Räbsamen via Facebook

eine Maus ist nicht so schlimm wie KAKERLAKEN das Wort genügt


Montag, 21.5.2012, 21.14 Uhr: Hanny Maisonette via Facebook

Kakerlaken im romantischen Hotel España in Lima und eine Maus unter dem Bett im Hotel Cahuide in Cuzco, Peru.


Montag, 21.5.2012, 20.55 Uhr: Fabian Schwab via Facebook

Da muss man nicht so weit gehen. In Herisau haben sie nach dem letzten Gast die Bettwäsche zu wechseln "vergessen"...


Montag, 21.5.2012, 20.21 Uhr: Astrid Rudin Stokes via Facebook

1987 in Guatemala. Beim eintritt ins Zimmer da war nur ein Bettgestell. Aber keine Matratzen. Solche wurden dann nach laengerem Nachfragen irgendwo aufgefunden und ins Zimmer gebracht........


Montag, 21.5.2012, 19.23 Uhr: Christine Wittwer via Facebook

Bettwanzen aufgelesen in einer jugi in London


Montag, 21.5.2012, 18.39 Uhr: Susanne Eschmann via Facebook

..... Wachbecken viel beinahe aus der Wand unter dem Bett eine Staubschicht... ausgesehen wie ein altes Kinderzimmer aus den 60-ern. Seife - Fehlanzeige... Handtuch, nicht zu finden....


Montag, 21.5.2012, 18.36 Uhr: Heidi Hodler via Facebook

Eiin Zimmer im einzigen Hotel in Takuapa Thailand (Takaupa liegt zwischen Surathani und Phuket) sieht so aus wie ein Schrotthaufen in der Schweiz.Verostetes Eisenbett,so auch die Dusche,Lavabo hängt an einer Schraube schief,die Brause in der Dusche kommt von einer Giesskanne,pro 2 Personen eine mini Seife und ein Handuch,auch aus dem Müll,aber das Hotel hat einen Lift und kostet für 2 Leute 5 Franken pro Nacht!!!!!Was will man als Weltenbummler mehr!!!!! Mein Mann 75 Jahre ich 65 Jahre viele Junge hätten da gar nicht erst geschlafen!!!!!


Montag, 21.5.2012, 18.36 Uhr: Susanne Eschmann via Facebook

Mein schlimmstes Zimmer, leider in der Schweiz in Brienz. Möbel fast aus dem Sperrmüll, Schrank - Fehlanzeige , Spinnenweben an den Decken, Dusche auf dem Flur... Die Überwindung war gross zu Ursachen. Meinen Schal ums Kopfkissen gewickelt, in langen Hosen geschlafen... Und zwischendurch überlegt, ob ich im Auto schlafen soll.. keine gute Werbung fuer Brienz... Ach ja Aufpreis fuer Seesicht!!


Montag, 21.5.2012, 18.04 Uhr: Adrian Renz via Facebook

Hmm...da fällt mir Budapest ein. Notbett 160cm lang, 50cm breit und das bei einer Körpergrösse von 180cm. Wahlweise Füsse oder Kopf auf der Matratze... Galt auch für das Duvet...


Montag, 21.5.2012, 14.09 Uhr: Léon Dossé via Facebook

Ein Schlafzimmer in Florenz wo tagsueber die Handwerker mit der Schubkarre durchs Zimmer fuhren um im Nebenraum zu arbeiten und es war ein gutes Hotel.


Montag, 21.5.2012, 12.59 Uhr: Barbara Capaul Zaugg via Facebook

Und in Brügge gibt es ein Restaurant mit einer Toilette, bei dem man die Türe nur schliessen kann, wenn man auf die Toilette steigt! Wenn man dann sitzt, berührt man mit den Knien die Türe. :-)


Montag, 21.5.2012, 12.53 Uhr: Barbara Capaul Zaugg via Facebook

Eine Kollegin und ich hatten in Paris auf der Durchreise ein sehr schreckliches, dreckiges Zimmer... Die Türe für ins Bad war nicht mehr montiert, musste man selber hinstellen. An der Reception hat uns der Vermieter gewarnt und überhaupt vermiete er eher stundenweise... Als dann Mitten in der Nacht jemand an die Türe polterte, schoben wir eine Kommode davor! Trotzdem Luxus, wenn es auf dem Interrailtrip ununterbrochen regnet...


Montag, 21.5.2012, 11.06 Uhr: Caroline Lüchinger-Thommen via Facebook

Hans Brinker, ich hätte nicht gedacht, dass man sich das 'freiwillig' antut, aber Ihr beweist das Gegenteil. RESPEKT!!!!


Montag, 21.5.2012, 10.51 Uhr: Michi Schmid via Facebook

Hans Brinker Budget Hotel....been there, done that ;-)


Montag, 21.5.2012, 10.49 Uhr: Steve Graf via Facebook

dieses hotel ist der hammer. es ist sehr günstig einbisschen "abgefackt", aber trotzdem heimelig. werde das nächstemal wieder dort übernachten, wenn ich in adam bin. :-)


Montag, 21.5.2012, 10.20 Uhr: Ana Gehring via Facebook

Vorab Abklärungen auf z.B. holidaycheck.ch, hotel.ebookers.ch/bewertung oder zoover.ch und schon bleiben solche Überraschungen aus..;-)

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