Die schönsten Sprüche der Fussballer
Lukas Podolski. Von ihm stammt der schöne Satz: «Wir müssen jetzt die Köpfe hochkrempeln - und die Ärmel auch.» (key)
Wenn Fussballer vor ein Mikrophon treten, reiben sich Freunde der geschmeidigen Rhetorik voller Vorfreude die Hände. Die Chance ist hoch, dass man Zeuge eines unfreiwilligen Bonmots wird. Der ehemalige deutsche Nationalspieler Lothar Matthäus hat die Latte hoch gelegt.
Ihm wird der schöne Satz zugeschrieben «Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken!». Aktuelle deutsche Nationalspieler wie Lukas Podolski lassen sich da nicht lumpen. Bei Poldi tönt die Durchhalteparole folgendermassen: «Wir müssen jetzt die Köpfe hochkrempeln - und die Ärmel auch.»
«Mailand oder Madrid - Hauptsache Italien!»
Alles klar? Für Toni Polster wohl schon. Die ehemalige Stütze der Österreichischen Nationalmannschaft pflegt auch verbal scharfe Flanken zu schlagen. «Für mich gibt es nur „entweder - oder". Also entweder voll oder ganz!» Gut gebrüllt, Löwe.
Mindestens ebenso scharf ist die Analyse nach vollbrachter Tat. An der Europameisterschaft 2008: Die Schweiz verliert die ersten beiden Spiele und ist ausgeschieden. Das letzte bedeutungslose Gruppenspiel gewinnt die Schweiz gegen Portugal 2:0. Und Hakan Yakin analysiert messerscharf:
Yakins Analyse
«Für uns war es ein tolles Turnier. Wenn man die ersten beiden Spiele weglässt.» Ist ein Team an einer Europameisterschaft erfolgreicher, lockt für den einzelnen Spieler ein Vertrag bei einem grossen Verein in einer grossen Stadt. Wobei bei der Geographie das nächste Eigengoal droht.
«Mailand oder Madrid - Hauptsache Italien!» So umriss einst Deutschlands Andi Möller seine Präferenzen. Bleibt noch die Frage: Was macht der Herr von Welt mit seinem Geld, das er als Fussballer verdient? George Best selig, der Nordire, brachte es auf den Punkt.
Alkohol, Weiber und schnelle Autos
«I spent a lot of money on booze, birds and fast cars - the rest I just squandered.» Auf Deutsch: «Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben. Den Rest habe ich einfach verprasst.»
George Best war ein Volksheld. 100 000 Menschen kamen 2005 zu seiner Beerdigung in Belfast. Das zeigt: Die Erinnerung an Fussball-Spiele mag verblassen. Geniale Fussballer-Sprüche bleiben für immer. Auf Wiedersehen. Oder in den Worten von Fussball-Reporter Waldemar Hartmann: «Guten Abend - und bonne noir.»

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