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Als erste Schweizer Stadt will St. Gallen eine Zeitbank gründen. Die Idee ist einfach aber bestechend. Wer freiwillig ältere und hilfsbedürftige Menschen pflegt, erhält dafür keinen Lohn, sondern ihm werden die geleisteten Stunden auf ein Zeitkonto gutgeschrieben.
Wird er oder sie selber einmal hilfsbedürftig, kann er die Stunden seinem Zeitkonto einziehen und selber Hilfe einkaufen. Das Ganze ist ein Pilotprojekt. Das Stadtparlament hat das Geschäft diese Woche abgesegnet.
Das St. Galler Stadtparlament hat am Dienstag grünes Licht für die St. Galler Zeitvorsorge gegeben. Damit kann die konkrete Ausarbeitung des Projektes starten. Auch wenn die Zeitvorsorge breite Unterstützung findet – es gibt auch kritische Stimmen. Mehr
Geld, Geld, Geld - die Finanzkrise sorgt zur Zeit dafür dieses Thema omnipräsent ist. Als es jedoch noch kein Geld gab, da tauschte man: Der Jäger tauschte sein Fleisch gegen die Kartoffeln des Bauern... Das ist zugegeben lange her, doch Tauschbörsen sind wieder gefragt. Die Zeitbörse in St.Gallen war eine der ersten, die das Internet dazu nutzte. Hier wird Zeit getauscht. Eine witzige Idee für ein paar Angefressene oder gar ein Marktmodell der Zukunft?