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  • Wissenschaft:

Themenmorgen: Was tun gegen den Hunger?

Eine Milliarde Menschen leidet an Hunger. Ob Biolandbau, Gentechnik oder eine Reform des Welthandel am besten dazu geeignet ist, den Hunger aus der Welt zu schaffen, oder ob es ganz andere Mittel braucht - darüber wird seit längerem kontrovers diskutiert. Die Fronten sind verhärtet, Lösungen nicht in Sicht.

Mehr Einkommen dank Bio: Die Bäuerin Mary Wanjiku konnte einen Hühnerstall bauen, weil sie kein Geld mehr braucht, um Kunstdünger zu kaufen. (Odette Frey)

Zusammen mit namhaften Experten unternimmt DRS 2 am 25. April von 9 bis 11 Uhr eine Analyse jenseits der Polemik. Reportagen aus Kenia und Äthiopien zeigen, wie die Länder versuchen, dem Hunger Einhalt zu gebieten. Im Studio diskutieren Hans Hurni (Uni Bern), Marco Ferroni (Syngenta Foundation), Urs Niggli (Forschungsinstitut für biologischen Landbau), Tina Goethe (swissaid) und Christian Häberli (World Trade Insitute).

Odette Frey

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Kontext vom Mittwoch, 25.4.2012, 09.06 Uhr, DRS 2

Kleinbauern in Kenia setzen auf Biolandbau

In Kenia ist der biologische Landbau seit Mitte der 80er-Jahre auf dem Vormarsch ist - mit Unterstützung verschiedener Akteure aus der Schweiz. Ein Beispiel ist die Kleinbäuerin Mary Wanjiku. Sie pflanzt Gemüse und Mais an - seit drei Jahren komplett ohne Chemie.


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Biolandbau in Kenia und Handel in Äthiopien (Bildstrecke)
Biolandbau in Kenia und Handel in Äthiopien
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Kontext vom Mittwoch, 25.4.2012, 09.06 Uhr, DRS 2

Äthiopiens eigene Rohstoffbörse

Äthiopien hatte in der jüngeren Vergangenheit mit besonders schweren Hungersnöten zu kämpfen. Heute ist das Land dabei, seinen Handel mit Agrarrohstoffen wie Getreide und Kaffee von Grund auf umzukrempeln. Neben Südafrika ist Äthiopien das einzige Land südlich der Sahara, das mit der Ethiopia Commodity Exchange über eine eigene Börse verfügt, an der Agrarrohstoffe wie Mais oder Kaffee gehandelt werden.


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Kontext vom Mittwoch, 25.4.2012, 09.06 Uhr, DRS 2

Die Bilder des Hungers

Das Bild des Hungers in den Medien sind Afrikaner, vor allem Kinder, mit grossen Augen und aufgetriebenem Bauch. Einige wurden zu Ikonen - zum Beispiel Kevin Carters Bild eines sudanesischen Mädchens, auf das bereits ein Geier wartet (Pulitzerpreis 1994) oder die Biafra-Kinder in den 60er-Jahren. Wie kam es zu diesem Klischee?


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Bilder des Hungers (Bildstrecke)
Bilder des Hungers
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Weiterführende Links zum Beitrag:

  • «Resource-Conserving Agriculture increases Yields in developing countries», Environmental Science and Technology, 2005. Naturnahe Landwirtschaft ist produktiver im Vergleich zu traditioneller Landwirtschaft bei armen Kleinbauern
  • «The crop yield between organic and conventional agriculture», Agricultural Systems, April 2012. Industrielle Landwirtschaft hat eine höhere Produktivität als biologischer Landbau
  • «Farming Systems Comparison in the Tropics»: Konventionelle und biologische Landwirtschaft im wissenschaftlichen Vergleich
  • «Kurswechsel in der Landwirtschaft»: Biovision, Stiftung für ökologische Entwicklung
  • Veranstaltungen an der ETH Zürich zum Thema «Welternährung - Wie werden 9 Milliarden Menschen satt?»

Verantwortlich für diese Seite:

Thomas Hägler


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Welthunger: Meinungen von Hörerinnen und Hörern
Hunger bei «Sternstunden»
Sternstunde Religion, 29. April 2012, 10:00
«Hunger – Genug ist nicht genug». Ein Film von David Syz und Christian Neu.
Sternstunde Religion

Sternstunde Philosophie, 29. April 2012, 11:00
«Hunger: Zu wenig Nahrung oder ungerechte Verteilung?» Franz Fischler, ehemaliger EU-Kommissar für Landwirtschaft, und Philipp Aerni, Dozent und Forscher für Agrarwissenschaft an der ETH Zürich diskutieren.
Sternstunde Philosophie

Strategien gegen den Hunger

International vom Samstag, 14.4.2012, 09.08 Uhr, DRS 2

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