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Viele Forscher hatten grosse Träume, dachten Unerhörtes oder verfolgten Kühnes. Wollten den Welthunger, das Wochenbettfieber besiegen, einen Lügendetektor entwickeln oder die Wanderlust der Kontinente erklären.
Der heute 78-jährige Ingo Potrykus zog aus, um mit Gentechnologie eines der grossen Ernährungsprobleme zu lösen: den Vitamin-A Mangel. Sein an der ETH Zürich mit Gentechnik entwickelter «Goldener Reis» reichert im Reiskorn Pro-Vitamin A an. Mehr
Die Idee, wonach alle psychischen Störungen Ausdruck eines kranken Gehirns seien, wurde im 19. Jahrhundert gross. Seither versuchen Generationen von Hirnforschern, die Ursachen von Schizophrenien, Depressionen und Ängsten dingfest zu machen. Mehr
100 Jahre ist es her, dass der Meteorologe Alfred Wegener in Frankfurt vor eine Hundertschaft Geologen trat und deren fixes Weltbild nachhaltig erschütterte. Wegener entwarf den Traum der Kontinentalverschiebung. Mehr
Bei der Geburt am Kindbettfieber zu sterben, war für junge Frauen im 18. und 19. Jahrhundert eine grosse Gefahr. Erst der Arzt Ignaz Semmelweis entdeckte 1847 in Wien die Ursache: Die Hände der Ärzte infizierten die Frauen. Mehr
Sie ist erst 31 Jahre alt, Professorin an der ETH Zürich, und ausgezeichnet mit ziemlich allen Preisen, die es in ihrem Metier überhaupt gibt. Olga Sorkine heisst die junge Frau und ihre Forschungen fliessen in die 3-D-Animationsfilme Hollywoods ein. Mehr
Es ist ein uralter Menschheitstraum: eine Methode finden, wie man die Lügen der Mitmenschen zuverlässig entlarven kann. Der Lügendetektor verspricht seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert, diesen Traum zu erfüllen. Mehr