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  • Cern - die grosse Suche nach den kleinsten Teilchen:

Freitag, 20.11.2009

Cern nimmt den LHC wieder in Betrieb

Die Forscher am europäischen Kernforschungsinstitut Cern wollen den Teilchenbeschleuniger LHC wieder anlaufen lassen. Er musste vor über einem Jahr kurz nach dem ersten Start wegen technischer Defekte abgestellt werden.

Der LHC Teilchenbeschleunigers von Cern bei Genf. (keystone)

Der Large-Hadron-Collider (LHC) in Genf soll in den frühen Morgenstunden des 21. Novembers wieder in Betrieb genommen werden.

Entstehung des Universums enträtseln
Mit dem LHC sollen wissenschaftliche Rätsel zur Entstehung des Universums und zur Struktur der Materie gelöst werden. Um seine volle Leistungskraft zu erreichen, muss der LHC mehrere Jahre laufen.

Dabei werden hochenergetische Teilchen in einer 27 Kilometer langen Ringröhre bis nahe an die Lichtgeschwindigkeit beschleunigt, um sie dann aufeinander prallen zu lassen.

Kurz nach Inbetriebnahme abgestellt
Der Teilchenbeschleuniger der Europäischen Organisation für Kernforschung war im vergangenen Jahr unter grossem Interesse der Öffentlichkeit gestartet worden, musste aber bereits nach 36 Stunden wegen eines Problems an einem Transformator wieder abgeschaltet werden.

Zuletzt hatte Anfang November ein Brotstückchen, das ein Vogel in einer Aussenanlage verloren hatte, einen Notstopp ausgelöst. Inzwischen wurden Sicherungsvorrichtungen eingebaut, die einen reibungslosen Betrieb gewährleisten sollen.

Auf Twitter der neueste Stand
Das Cern informiert laufend über den Stand der Inbetriebnahme in seinem Twitter-Feed (s. Spalte rechts)

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