Spital Chur braucht mehr Beinbrüche
Das Kantonsspital Graubünden in Chur muss einen Rückgang an Patienten hinnehmen. Der Grund: Weil die Touristen im vergangenen Winter weniger häufig ins Bündnerland gereist sind, geht auch die Zahl der Unfälle auf den Pisten zurück. Und damit die Arbeit für das Spital.
Weniger Wintertouristen - weniger Beinbrüche: Das spürt das Bündner Kantonsspital in Chur empfindlich. (Keystone)
Komplizierte Brüche zu behandeln, ist für das Kantonsspital Chur eine wichtige Einnahmequelle im Winter. Aufgrund des starken Frankens und der schlechten Wirtschaftslage sind die Touristen in der vergangenen Wintersaison aber ausgeblieben - und damit die Arbeit für das Spital. Gemäss Auskunft des Kantonsspitals Chur beträgt der Rückgang der Behandlungen gegen zehn Prozent. Dies treffe das Spital empfindlich. (wehm)
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