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Mittwoch, 18.7.2012

Hunde ins Rheintal geschmuggelt

Eine ungarische Hundezüchterin hat über 130 Hunde illegal in die Schweiz eingeführt. Sie schmuggelte die Hundewelpen meist bei unbesetzten Grenzübergängen ins St. Galler Rheintal. Es handelt sich hauptsächlich um Chihuahuas.

Bei den meisten Hunden handelt es sich um Chihuahua-Welpen. (Keystone)

Die Ungarin verdiente damit über 100'000 Franken. Bei den Ermittlungen entdeckte die Zollfahndung noch weitere rund 100 illegal eingeführte Hunde. Die Hundehändler müssen mit Bussen rechnen. 

Die Zollbeamten konnten die Hunde nicht beim Grenzübertritt aus dem Verkehr ziehen. Der Schmuggel wurde erst bei Ermittlungen im Inland entdeckt. Die meisten Hunde können bei ihren neuen Besitzern bleiben, müssen jedoch zur tierärztlichen Untersuchung. (gemp)

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Audio-Beiträge:


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Hören (1:34)

Interview mit Kantonstierarzt Alfred Fritsche
Hören (4:09)

Hinweis der Zollfahndung

Verlassen Sie sich nicht auf viel versprechende Inserate oder verlockende Internet-Angebote. Seien Sie skeptisch, fragen Sie nach und verhalten Sie sich zurückhaltend, wenn Ihnen viele verschieden alte Hunde unterschiedlicher Rasse angeboten werden. Beim Kauf von Welpen ist vor allem auch dann Vorsicht geboten, wenn die Mutterhündin nicht (mehr) da ist oder von ihren Welpen weggesperrt gehalten wird. Verlangen Sie das tierärztliche Impfzeugnis bzw. einen Heimtierausweis und die Chipformulare, gegebenenfalls auch eine Abstammungsurkunde und einen Gesundheitsattest und fragen Sie nach der letzten Entwurmung des Hundes. Beharren Sie auf einem schriftlichen Kaufvertrag und erkundigen Sie sich vorgängig beim Rasseklub oder Zuchtverband über den Wert der Ihnen versprochenen Papiere.


Verantwortlich für diesen Beitrag:

Philipp Gemperle


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