Leben in der Kinder- und Jugendsiedlung Utenberg
1811 traten in Luzern die ersten Kinder ins neue Waisenhaus ein. 200 Jahre später bietet die Kinder- und Jugendsiedlung Utenberg ein vorübergehendes Zuhause für Kinder und Jugendliche. Ein Besuch zeigt, wie modern und profesionell das Wohnheim geführt wird.
Am Mittagstisch der Wohngruppe-Gelb-2 geht es lebhaft zu und her. Erst hätten sie Angst gehabt, das Heim sei wie ein Gefängnis, sagen die Kinder. Mittlerweile sei es aber ganz «easy», die Reglen seien zwar streng, aber auch hilfreich.
Früher mussten sich wenige Aufsichtspersonen um sehr viele Kinder und Jugendliche kümmern. Heute verteilt sich die Verantwortung auf viel mehr Betreuerinnen und Betreuer, die dank ihrer Ausbildung in Sozialpädagogik auch über das nötige Wissen verfügen.
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