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Donnerstag, 12.7.2012

Flughafen: «Zeit der Wünsche ist vorbei»

Nun äussern sich auch die Verantwortlichen des Flughafens Zürich zum Staatsvertrag mit Deutschland. Der Vertrag sei ein Kompromiss.

Andreas Schmid, Verwaltungsratspräsident Flughafen Zürich (Reuters)

Es gebe keine Alternative zum Staatsvertrag, erklärte Andreas Schmid, Verwaltungsratspräsident des Flughafens Zürich, vor den Medien. «Die Zeit des Wünschbaren ist vorbei, jetzt geht es um das Machtbare». Schliesslich sei der Vertrag ein Kompromiss. Und dieser Kompromiss sei sicher besser als die Bedingungen der Stuttgarter Erklärung. Ausserdem sei der jetzige Vertrag besser als der Staatsvertrag von 2001. 

Der Flughafen pocht auf einen Pistenausbau
Andreas Schmid hat klare Worte gebraucht: «Wenn der Flughafen Zürich eine internationale Drehscheibe bleiben will, müssen die Pisten nach Norden und nach Westen verlängert werden.» Er sei zuversichtlich, dass die Zürcher Bevölkerung die Pistenverlängerungen gutheissen werden.

Volksinitiative für Pistenverlängerungen
Weil die Chance gross ist, dass der Zürcher Kantonsrat Nein zu den Pistenverlängerungen sagt, und das Geschäft dann gar nicht mehr vors Volk käme, will der Verein Pro Flughafen eine Volksinitiative lancieren. Nur so sei garantiert, dass die Pistenverlängerungen zur Abstimmung kämen.

Eckpunkte des neuen Staatsvertrags
Die Schweiz und Deutschland hatten sich letzte Woche auf den Inhalt des Staatsvertrags geeinigt. Demnach werden die Sperrzeiten, in denen kein Flugzeug über Deutschland nach Zürich fliegen darf, verlängert. Im Gegenzug verzichtet Deutschland darauf, die Anzahl Überflüge zu begrenzen. (meim)

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Montag, 2.7.2012

Einigung im Fluglärmstreit

Deutschland und die Schweiz haben im Fluglärmstreit eine Einigung gefunden. Das gab Verkehrsministerin Doris Leuthard bekannt. So müssen Anflüge am Abend künftig drei Stunden früher über Schweizer Gebiet geführt werden. Im Gegenzug werden die nördlichen Nachbarn die Anflüge auf Zürich über deutsches Gebiet tagsüber nicht begrenzen.  Mehr

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