SendetermineDRS 4 aktuell vom Montag, 7.9.2009, 09.20 Uhr, DRS 4 News
Montag, 7.9.2009, 09.20-09.30 Uhr, Radio SRF 4 News
DRS 4-Wochenthema: Der Mensch im Bundesrat
Showdown im Bundeshaus. (zvg)
Am 16. September wählt das Parlament eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger für Bundesrat Pascal Couchepin. Mehrere Persönlichkeiten bewerben sich um den Job. Dies in einer Zeit, in der die Belastungen in diesem Amt rapide steigen.
DRS 4 unterhält deshalb mit Experten über Strategien, die es braucht, um den anspruchsvollen Aufgaben eines Bundesrats gewachsen zu sein.
Auskunft geben: Alt Bundesrat Adolf Ogi, Arbeitsmedizinerin Brigitta Danuser, Demokratieforscher Andreas Auer, Leadership-Coach Sonja Buholzer sowie Livo Zanolari, Berater verschiedener Bundesräte.
Buholzer: «Ein multikulturelles Kommunikationstalent»
Ein Bundesrat muss drei wesentliche Faktoren mitbringen: im Bereich Leadership braucht ein Bundesrat Verhandlungs-, Führungs- und Entscheidungsstärke. Ausserdem braucht er Fachkompetenz und er muss ein Kommunikationstalent. Mehr
Danuser: «Dauernder Stress ist gesundheitsschädigend»
Sitzungen, Repräsentationsaufgaben, Aktenstudium, Fragestunden im Parlament und Interviews mit Medien gehören zum Alltag eines Bundesrats. Der Job ist energie- und nervenaufreibend. Mehr
Zanolari: «Anfang der Bundesratskarriere ist am schwierigsten»
Bundesrat sein ist ein harter Job, sagte der frühere Bundesrats-Pressesprecher Livio Zanolari. So sei der Anfang in der Karriere als Bundesrat oder Bundesrätin die schwierigste Phase überhaupt. Mehr
Ogi: «Man muss Menschen mögen»
Die psychische Belastung eines Bundesrates sei gross, sagte alt Bundesrat Adolf Ogi. Doch wie die Belastung verarbeitet werde, das sei von Mensch zu Mensch verschieden. Eine körperliche Grundfitness sei für Bundesräte sicher von Vorteil. Ganz wichtig sei aber auch, dass man Menschen möge. Mehr
De Weck: «Ein Bundesrat muss ein Reisender sein»
Sobald man in der Schweiz Exekutiv-Verantwortung trägt, ist man mit transnationalen Problemen konfrontiert. Davon ist der Publizist und Politbeobachter Roger De Weck überzeugt. Es sei wichtig, dass ein Bundesrat viel gereist sei. Mehr
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