Buch-Empfehlungen der Musikredaktion
Sich dem Leben und Werk Franz Liszts anzunähern ist gar nicht so einfach. Oberflächliche Klischeebilder verstellen leicht den Zugang; das Weiterdichten von Liszts schillernder Biographie hat schon seit dem 19. Jahrhundert Tradition. Drei Bücher zum runden Geburtstag, die es anders machen.
| Wolfgang Dömling: Franz Liszt, C.H. Beck-Verlag 2011 |
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Dieser Kurzführer durch Franz Liszts Leben und Werk umfasst nur etwas über 100 Seiten, liest sich leicht und führt profund ins Thema ein. Geschrieben hat ihn ein über 70-jähriger Musikwissenschaftler und Liszt-Forscher, der die Materie kennt und liebt und dennoch die nötige Distanz bewahrt. Das ideale und preiswerte Buch für den schnellen Zugang. |
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| Serge Gut: Franz Liszt. Musik und Musikanschauung im 19. Jahrhundert, Studio-Verlag 2009 |
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Für alle, die es enzyklopädisch mögen: Das über 900 Seiten dicke Liszt-Buch von Serge Gut gilt noch heute als Klassiker und das, obschon es vor über 20 Jahren erschienen ist. Ganz einfach: Am hier ausgebreiteten Faktenreichtum kommt niemand vorbei, der sich ernsthaft mit Liszts Leben und Musik beschäftigen will. Neu ist es aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt. |
| Ernst Burger: Franz Liszt. Die Jahre in Rom und Tivoli, Schott-Verlag 2010 |
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Ein Buch fast wie ein Album: Nur ein Ausschnitt aus Liszts Leben wird hier beleuchtet, dafür nimmt uns der Autor mit auf eine Zeitreise. Unzählige historische Photos, Gemälde, Stiche und Notenblätter begleiten den Text und lassen das Ambiente wiederauferstehen, in dem Liszt Stücke komponierte wie seine «Jeux d’eau à la Villa d’Este». |



