Film-Tipp: Grünes Männchen will nach Hause
Was erschreckt ein Alien ebenso wie einen Menschen? Paul und Graeme (Simon Pegg) verraten es im Kino. (Universal)
6 = phänomenal; 5 = sehr gut; 4 = gut;
3 = akzeptabel; 2 = schlecht; 1 = unter jedem Bär
Wenn die Toiletten im Restaurant statt mit «Gents» und «Ladies» mit «Maliens» und «Femaliens» angeschrieben sind, dann weiss der gut informierte USA-Tourist: Er befindet sich mitten in UFO-Gebiet.
In Roswell soll nämlich einst ein UFO abgestürzt sein. Und im militärischen Sperrgebiet «Area 51», so vermuten Verschwörungstheoretiker, sollen ausserirdische Lebensformen erforscht werden. Lauter «must see» also für eingefleischte Sciencefiction-Fans.
Engländer sind auch Aliens
Die zwei englischen Nerds Graeme (Simon Pegg) und Clive (Nick Frost) zählen definitiv dazu. Mit dem Wohnmobil besuchen sie alle UFO-Hot-Spots. Einziger Unterschied zu normalen Touristen: Die beiden treffen tatsächlich auf ein Alien.
Das grüne Männchen nennt sich schlicht Paul und ist auf der Flucht vor Wissenschaftlern, die sein Hirn aufschneiden wollen. Der kleine Ausserirdische möchte aber lieber noch eine Weile leben und zurück auf seinen Heimatplaneten.
Hauptdarsteller als Autoren
Der Film zitiert sich so gekonnt durch diverse Sciencefiction-Filme, dass es eine wahre Freude ist. Sogar Sigourney Weaver, die durch die «Alien»-Filme und «Avatar» bei Sciencefiction-Fans ganz besonderen Kult-Status geniesst, hat einen Gastauftritt.
Die Hauptdarsteller Simon Pegg und Nick Frost haben ein ausgesprochen witziges Drehbuch geschrieben, das nicht nur sämtliche Marsmenschen-Klischees, sondern auch diverse USA-Klischees auf die Schippe nimmt. Ein Muss für Sciencefiction-Fans. (rb)
Filmbären:
6 = phänomenal; 5 = sehr gut; 4 = gut; 3 = akzeptabel; 2 = schlecht; 1 = unter jedem Hund
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