«Mich kümmert allein das Leben!» von Émile Zola
Émile Zola im Porträt von Édouard Manet, 1868.
Nicht umsonst gilt Zola als Leitfigur des Naturalismus: Als Schriftsteller und Journalist war er glühender Ankläger sozialer und politischer Missstände. Nebst aller detailgenauer Wirklichkeitsschilderung menschlichen Elends hatte Zola aber auch ein grosses Talent für Romantik, Poesie und heitere Leichtigkeit.
Glück und Elend in alle Facetten
Dies beweist der Autor meisterhaft in seinen Kurzgeschichten und Erzählungen. Sie erzählen von allen Facetten menschlichen Glücks und Elends - und lassen die malerischsten Plätze Frankreichs im 19. Jahrhundert aufleben.
«Mich kümmert allein das Leben!» vereint sieben Erzählungen des grossen Romanciers. Ihre Spannbreite reicht von lebenssprühender Heiterkeit über gesellschaftskritische Ironie bis zur Liebe geschuldeten Tragik und der Schilderung bittersten Verlusts.
Es lesen: Raphael Clamer, Peter Kner, Chantal Le Moign, Désirée Meiser und Jörg Schröder. Produktion SRF 2012.

