Schweizer BIP gesunken
Im Sog der weltweiten Rezession ist die Schweizer Wirtschaft im 2009 so stark geschrumpft wie noch nie seit der Ölkrise in den 1970er Jahren. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) sank um 1,9 Prozent. Das geht aus den ersten Schätzungen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung des Bundesamts für Statistik (BfS) hervor. Zuvor wurde ein Minus von 1,5 Prozent erwartet.
Exportwirtschaft stark betroffen
Die Schweizer Exportwirtschaft wurde 2009 voll vom globalen Abschwung erfasst, wie das BfS schreibt. Die Konjunkturkrise verschlechterte namentlich das wirtschaftliche Umfeld der wichtigsten Handelspartner.
Zu laufenden Preisen, also nicht um die Teuerung bereinigt, betrug das Minus des BIP von 1,6 Prozent. Besonders hart traf die Rezession die Industrie. Auch die Banken litten weiterhin unter den Auswirkungen der Finanzkrise.
Privat-Haushalte zugelegt
Die Konsumausgaben der privaten Haushalte legten dagegen um 1,0 Prozent zu. Sie verhinderten damit einen weitergehenden Einbruch des BIP. (rend, sda)
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