Italien erwartet eine neue Ladung Schnee
Schon seit einer Woche liegt in Rom und dem Vatikan Schnee, nun werden erneut heftige Schneefälle erwartet. (Keystone)
Bulgarien stellt wegen der extremen Kälte den gesamten Stromexport ein. Grund dafür sind der drastisch gestiegene Stromverbrauch und eine Panne in einem wichtigen Kraftwerk. In dem Balkanland herrschen Temperaturen von bis zu -15 Grad. Die Donau ist im östlichen Flussabschnitt Bulgariens weiterhin zu 90 Prozent zugefroren, die Schifffahrt wurde eingestellt.
Kälte und Schnee haben Italien wieder fest im Griff. Starke Schneefälle in mehreren Regionen sorgten am Freitagvormittag für erhebliche Behinderungen im Strassen- und Bahnverkehr.
Schnee bis hinunter nach Kalabrien
In der Nacht auf Freitag schneite es heftig in der Lombardei, in Umbrien und in der Toskana. Im Raum Mailand wurde die Autobahn A1 für den Lastwagenverkehr gesperrt. In Ligurien stürmte es ausserdem heftig.
Schneefälle wurden auch in Süditalien, darunter in Kalabrien gemeldet. Auch im Bahnverkehr kam es zu Problemen. Die Staatsbahn teilte mit, mehrere Züge fielen aus. Gefahren wurde nach einem «Schnee-Plan» mit weniger Zügen.
30 Zentimeter Schnee in Rom erwartet
Rom befürchtet bis Samstag weiter heftige Schneefälle, wie jene, die den Verkehr in der Hauptstadt vergangene Woche zum Erliegen gebracht haben. Ämter und Schulen blieben am Freitag vorsorglich geschlossen.
Der römische Bürgermeister Gianni Alemanno beschloss im Fall von Schnee eine Kettenpflicht. Damit wolle man eine ähnliche Situation wie vor einer Woche verhindern, als hunderte Autofahrer auf der Stadtautobahn stundenlang blockiert wurden, weil sich einige Fahrzeuge auf der Schneefahrbahn quergestellt hatten. «Wir rechnen mit mindestens 30 Zentimeter Schnee», sagte Alemanno. (pet, sda/apa/dpa)
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